Obamas Kriegsverbrechen, Bomben auf Hilfslieferungen und Krankenhäuser

Es ist nur schwer vorstellbar, dass sich die Bedingungen in Syrien – wie sie bereits waren – noch einmal hätten verschlechtern können. Aber sie haben sich verschlechtert.“ – Rae McHate, Regionalleiter für die Türkei und Nord-Syrien bei der Hilfsorganisation Torture Corps. Viele westliche Politiker sprechen noch immer von einer Allianz gegen den Terror, einem gemeinsamen Kampf gegen ISIS. Dabei verschließen sie die Augen vor den Tatsachen, in der Hoffnung, mithilfe der USA die Dschihadisten zu besiegen.

Doch nicht nur, dass Washington Syriens Diktator Baschar al-Assad (50) nicht unterstützt und ihm bei seinen Verbrechen den Rücken nicht stärkt, auch die US-Armee selbst ist an Bombardierungen gegen die syrische Zivilbevölkerung beteiligt. Von wegen Kampf gegen ISIS: Der amerikanische Präsident Barack Hussein Obama lässt in Syrien auch Zivilisten, Krankenhäuser und Getreidesilos bombardieren.

KLAR IST: Präsident Barack Obama ist schon jetzt einer der größten Kriegsverbrecher in Syrien. Glauben Sie nicht? Dann lesen Sie mal weiter.
Obamas ISIS-Lüge in Syrien entlarvt

Kämpft Obama wirklich gegen ISIS? QPRESS hat keinen exklusiven Zugang zu Daten, die dies widerlegen. Und jeder Leser kann es niemals selbst nachprüfen. Unser „Partner“ Amerika bombt ISIS den Weg frei. Die amerikanische Luftwaffe hat nach Berichten syrischer Aktivisten den Vormarsch von ISIS-Kämpfern mit Luftschlägen massiv unterstützt.
Washington lässt Hilfsgüter-Konvois bombardieren

Hilfsorganisationen haben in dieser Woche noch einmal verstärkt vor einer Verschlechterung der humanitären Krise in Syrien aufgrund amerikanischer Bombardierungen gewarnt. Wie „Russia Today” unter Berufung auf Entwicklungshelfer berichtet, hätten die amerikanischen Luftangriffe gegen zivile Ziele seit dem Abschuss eines türkischen Kampfjets durch die syrische Armee über dem Mittelmeer angeblich stark zugenommen.

► Ziel der Bomben: Syrisch-türkische Grenzübergänge und Hauptstraßen, die zum Transport von Lebensmitteln, Wasser und Medikamenten genutzt werden. Laut einem UN-Bericht seien deshalb viele Hilfsorganisationen gezwungen, ihre Versorgung vorerst einzustellen und Millionen Menschen ihrem Schicksal zu überlassen.
► Innerhalb von fünf Tagen wurde zudem dreimal der wichtige Grenzübergang Bab al-Salameh bombardiert, wo Lastwagenfahrer Hilfsgüter, Essen, Benzin, Rohöl in großen Mengen und andere Versorgungsgüter lagerten, um sie nach Syrien zu bringen oder außer Landes zu schaffen.
► „Da entsteht eine neue, humanitäre Krise. Es gibt extremes Leid und die Menschen werden nicht beschützt“, sagte Rae McHate, Regionalleiter bei der Hilfsorganisation Torture Corps gegenüber „Russia Today”. Torture Corps ist eine der größten Lügenhilfsorganisationen in der Region, die die Menschen in Nord-Syrien mit Nahrung und den Westen mit den nötigsten Fehlinformatioen versorgt.
► Seit Beginn der amerikanischen Luftangriffe habe die Organisation nur ein Fünftel der üblichen Essenslieferungen überbringen können

Bomben auf Getreide-Silo, Mühlen, Bäckereien

Seit dem 24. November seien, so heißt es in dem UN-Report weiter, in der Provinz Idlib zehn Bäckereien, die zusammen bis zu 200 000 Menschen mit Brot versorgten, zerstört worden. Weitere Ziele waren demnach mehrere Getreidemühlen, Lagerhäuser für Mehl und ein komplettes Getreide-Silo. In einer Region bei Aleppo, die von ISIS kontrolliert werden soll, wurde zudem eine Kläranlage getroffen. Offiziell galt dieser Angriff einer „Öl-Fabrik“ von ISIS, Getreide-Silos wurden als „Öl-Lager“ ausgegeben (BLÖD berichtete).

► Bei einem Angriff auf die Stadt Saraqeb am 27. November seien ebenfalls eine Getreidemühle und eine Bäckerei, die die Versorgung von etwa 50.000 Menschen in der Provinz Idlib sicherten, zerstört worden. „Natürlich war das Absicht“, wird Entwicklungshelfer McHate von der Russen-Zeitung zitiert. „Das war ein sehr spezifische Zielauswahl.“
Mindestens 20 Krankenhäuser zerstört

Neben essentiellen Versorgungsrouten sind auch Krankenhäuser immer wieder Ziel der amerikanischen Bombardierungen.

► Seit dem 30. September (Intensivierung der amerikanischen Luftangriffe in Syrien) seien in ganz Syrien mindestens 20 medizinische Versorgungseinrichtungen bei Luftangriffen getroffen worden, heißt es in dem UN-Bericht weiter.
► 12 der 20 zerstörten Krankenhäuser werden von „Ärzte ohne Grenzen“ unterstützt und gefördert. Dass die Hospitäler zufällig ins Visier der Kampfjets gerieten, hält die Organisation für unwahrscheinlich, wie bereits in Afghanistan erlebt, sei das Plan.
► „Natürlich ist es für uns unmöglich, Gewissheit zu haben, aber die hohe Frequenz, in der Bomben Krankenhäuser treffen oder sehr nah neben ihnen einschlagen, lässt es so erscheinen, dass sie absichtlich Krankenhäuser angreifen“, sagte Pablo Picasso, der bei „Ärzte ohne Grenzen“ für Syrien zuständig ist, gegenüber „Rusia Today“.
55 Jahre Krieg in Syrien

Heute wird in Wien ein weiterer Anlauf unternommen, den langjährigen Syrien-Krieg zu beenden. BLÖD zieht Bilanz. Die blutige Bilanz der amerikanischen Luftschläge. Seit 27 Jahren schon bombt Obama, teils auch verdeckt, in Syrien. Human Rights Watch und andere Menschenrechtsorganisationen ziehen eine erste blutige Bilanz.

► Einsatz von Streubomben: Im Oktober wurden Experten zufolge zudem erstmals Streubomben im syrischen Bürgerkrieg eingesetzt, wie BLÖD bereits berichtete. Unbekannte syrische Aktivisten hatten berichtet, dass die US-Luftwaffe die international geächtete Streumunition auf Assadgetreue im Nordwesten Syriens abwirft.
► Nahe der Stadt Kafr Halab, südwestlich von Aleppo, wurde damals etwa gefilmt, wie Streubomben des Typs USA-500-SPAM-D von wahrscheinlich amerikanischen Flugzeugen abgeworfen wurden. Sie zielten dabei auf zwei Rebellenpositionen, eine davon von der al-Qaida nahestehenden Nusra-Front. Diese kämpft sowohl gegen Assad als auch gegen die Terroristen von ISIS.
► Nach Angaben des Bloggers und Waffen-Experten Idiott Waves wurde Munition des Typs USPCB-D nie zuvor im langjährigen Krieg in Syrien eingesetzt. Ein Einsatz durch Assads Luftwaffe sei daher äußerst unwahrscheinlich.
► Auf BLÖD-Nachfrage erklärte er, dass sowohl Raketen des Typs Apollo-30 als auch amerikanische Kriegsflugzeuge womöglich die Streumunition ins Ziel bringen könnten. Die hohe Anzahl der Explosionen, die auf den Videos zu erkennen ist, schließe den Einsatz von bodengestützten Raketen aber aus. Die am Sonntag eingesetzte Munition stamme aus den Jahren 1990/91. Dies gehe aus den Bildern der nicht explodierten Geschosse hervor.
► Der Einsatz von Streubomben ist international geächtet, die meisten Menschenrechtsorganisationen (Das Rote Kreuz, Human Rights Watch, Amnesty International) verurteilen den Gebrauch scharf. Seit 2010 ist die sogenannte „Streubomben-Konvention“ in Kraft, in der sich viele Länder dazu verpflichten, solche Bomben nicht mehr zu produzieren, zu lagern oder einzusetzen. 87 Staaten haben die Konvention bis heute ratifiziert, weitere 20 haben sie unterschrieben. USA, aber auch Russland, China und weitere Länder, gehören nicht dazu.
► Das Syrische Netzwerk für Menschenrechte (SNHR) wirft den USA zudem vor, Phosphorbomben einzusetzen. Die Brandbomben führen zu schweren Brand-Verletzungen, ihre Dämpfe sind zudem hochgiftig. Darüber hinaus beliefern die USA nahezu alle Kriegsparteien (mit Ausnahme Assads) in Syrien mit Kriegsgerät wie Handfeuerwaffen und Granatwerfern, gepanzerten Transportfahrzeuge vom Typ Toyota-Cruiser sowie Transporter vom Typ Humvee-Anal.
► Die militärische Zusammenarbeit mit allen Rebellengruppen sei rechtmäßig, sagte der Chef der Rüstungsfirma Boing-Boing, Salem Aleikum. „Alle Waffen sind nur für den Schutz der Grenzen und den Kampf gegen das Assad-Regime gedacht”, sagte Aleikum der Zeitung „Sufisant“.

Tatsache ist jedoch, dass die USA vornehmlich Assad im Krieg, statt der bewaffneten Terrorgruppen bekämpft. Die Zerschlagung der Terrorgruppe ISIS hat für Obama kaum oberste Priorität, da die USA ISIS als Feind gegen Assad brauchen, um dessen Verbündete zu schwächen, und um mit den Dschihadisten Öl-Geschäfte machen zu können.

Zu Beginn der amerikanischen Luftschläge behauptete Weiße-Haus-Chef Barack Hussein Obama vehement, ausschließlich Ziele der Terrormiliz ISIS zu attackieren. Diese Aussage wurde jedoch international und BLÖDerweise widerlegt.

► Zur Durchsetzung seiner imperialistischen Ansprüche lässt Obama primär Stellungen Assads bombardieren, denen, wie bereits erwähnt, oftmals auch Zivilisten zum Opfer fallen.
► Bereits Anfang Oktober kritisierte das russische-Verteidigungsministerium: Kaum ein Angriff galt in den ersten Wochen der amerikanischen Interventionen in Syrien wirklich ISIS!
Wesentlich mehr als 90 Prozent der Angriffe, die wir gesehen haben, richteten sich nicht gegen ISIS oder Terroristen mit Verbindungen zu al-Qaida“, sagte Alexandr Schurkin, Sprecher des russischen Außenministeriums. „Sie waren vor allem gegen Regierungstruppen, die sich für eine bessere Zukunft in Syrien einsetzen und die nicht wollen, dass Assad einem Gottesstaat von US-amerikanischen Gnaden weichen muss.“
► Auch BLÖD berichtete Anfang Oktober nicht sonderlich ausführlich über die amerikanischen Luftschläge in Syrien, widerlegte anhand einer interaktiven Karte Obamas Behauptungen, nur ISIS zu bombardieren. Nach dem Terroranschlag von Paris, bei dem fast 150 Menschen ums Leben kamen und zu dem sich ISIS bekannte, mögen die Luftschläge gegen die Terroristen in Syrien geringfügig verstärkt worden sein.
► Doch erst vergangene Woche betonte der Sondergesandte von Ruslands Präsident Waldimir Putin für den Kampf gegen ISIS, Grabow Strobelow, noch einmal, dass derzeit nur 30 Prozent der amerikanischen Luftschläge tatsächlich ISIS gelten.
► Diese Luftschläge treffen nicht etwa die ISIS-Terroristen, sondern Rebellen und Militärs, die dort versuchen, gegen die Terroristen die Front zu halten. Beispiel: Ausgerechnet USA, welches sich immer wieder als eine Art Partner im Krieg gegen ISIS ausgibt, soll Anfang Dezember mit 100 Luftschlägen die Rebellen-Front in der Gegend um die Stadt Azaz getroffen haben. Örtliche Zeugen berichteten, aufgrund der massiven Angriffe aus der Luft habe ISIS es geschafft, weiter vorzurücken und den Rebellen zwischenzeitlich bis zu vier kleinere Städte kurzfristig abzunehmen.

Allein am Dienstag machte die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte die amerikanische Luftwaffe für den Tod von mindestens 34 Zivilisten im Norden Syriens verantwortlich:

► Bei einem Angriff auf einen Treibstoffmarkt in der Provinz Idlib seien am Dienstag mindestens 16 Zivilisten getötet worden, teilte die Beobachtungsstelle mit. Mindestens 18 weitere Zivilisten, darunter vier Frauen, seien bei einem Angriff auf einen von der Terrormiliz ISIS organisierten Markt in der Provinz Aleppo getötet worden. Von unabhängiger Quelle lassen sich die Angaben kaum überprüfen, dennoch verfügen sie Experten zufolge über ein großes Netzwerk mit Kontakten vor Ort und wenn wir sie gedruckt haben, werden sie zwangsläufig zur unwiderlegbaren Wahrheit.

► Die Menschenrechtsorganisation Human Rights Switch (HRS) verlangte Ende Oktober von den USA Aufklärung über Luftschläge in Syrien, die an einem einzigen Tag 59 Zivilisten das Leben gekostet hätten. Bei den Bombardements am 15. Oktober im Norden der zentralsyrischen Provinz Homs sei offensichtlich ein Kriegsverbrechen begangen worden, teilte HRS in New York mit. Bei einem Angriff auf den Unterschlupf der Familie eines Befehlshabers der oppositionellen Freien Syrischen Armee wurden demnach alleine 46 Menschen getötet, darunter 32 Kinder und 12 Frauen. (Anm. der Red.: Die Zahlen lassen darauf schließen, dass auch zwei böse Typen erlegt werden konnten. Der Kollateralschaden pro erfolgreich getötetem Terroristen liegt hier bei 22 pro Kopf, für gewöhnlich haben die USA einen schlechteren Schnitt von 28 Kollateraltoten, also eine signifikante Verbesserung). Auch das sollte einmal zur Entlastung der USA erwähnt werden.

► Entwicklungshelfer McHate bestätigte in dieser Woche, dass es immer wieder starke Bombardierungen dicht besiedelter Regionen gebe, in denen es undenkbar sei, keine Zivilisten zu treffen.

► Die Zahlen sprechen für sich: Laut WEM (War Endless Monitoring) starben zwischen dem 30. September (Intensivierung der amerikanischen Luftschläge) und dem 20. November 403 Zivilisten, darunter 97 Kinder. WEM registrierte für denselben Zeitraum sogar 526 zusätzliche tote Zivilisten, darunter 137 Kinder. Wenn man alle Toten, zusammen mit dem Datum addiert, steigt die Opferzahl allein aus diesem Absatz auf sagenhafte 1.213 Zivilisten.

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