USA errichtet „Luftbrücke“ zur Evakuierung von IS-Terroristen

Die USA haben in der letzten Woche eine „Luftbrücke“ zur Evakuierung von IS-Terroristen errichtet, sagt ein Armeesprecher der syrischen Armee. Die Kämpfer werden nach Jemen ausgeflogen, damit sie nicht in russische Hände fallen.

Wie die russische Nachrichtenagentur TASS meldet haben die Verbündeten der USA in der letzten Woche eine „Luftbrücke“ zur Evakuierung von IS-Terroristen errichtet. TASS beruft sich auf einen Armeesprecher der syrischen Armee.

http://tass.ru/en/world/832207

Um die Kämpfer vor russischen Luftangriffen zu schützen, landeten am 26. Oktober zwei Flugzeuge der Turkish Airlines, ein Flugzeug aus Katar und ein viertes Flugzeug aus den Emiraten in der Stadt Aden in Jemen.

Dort übergaben sie ca. 500 islamische Kämpfer an Offiziere von Saudi-Arabien. Die Kämpfer wurden nach Jemen und Saudi-Arabien weiter transportiert, berichten die Deutschen Wirtschaftsnachrichten.

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2015/11/01/syrien-us-allianz-fliegt-terroristen-aus-um-sie-vor-russen-zu-schuetzen/

Die US-Einheit dient der Evakuierung verbündeter Kämpfer

Ein Ziel der USA ist derzeit, ihre Verbündeten zu evakuieren, damit sie nicht in die russischen Hände fallen. Auch die Washington Post bestätigt diese Aussage:

„Ein Informant aus dem Militär sagte der Zeitung, die Aufgabe der Spezialeinheiten bestehe darin, die US-Kämpfer dort zu stützen, wo es sinnvoll sein und jene „Initiativen zu verlassen, die nicht funktionieren. Die USA haben ausdrücklich gesagt, die 50 Mann sollen die Kämpfer unterweisen und nicht direkt in das Kampfgeschehen eingreifen. Diese Beschreibung deutet auf eine logistische Unterstützung beim Rückzug hin.“

Die US-Geheimdienste und die Söldner-Firmen werden alles tun, um möglichst schnell aus der Gefahrenzone zu verschwinden. Dazu können die Elite-Soldaten wertvolle Hilfe leisten.

Vor dem Streitkräfteausschuss des US-Senats, in dem es viele Kritiker der Politik von Präsident Obama gibt, sagte Pentagon-Chef Ashton Carter: „Wir werden bei Attacken gegen den „Islamischen Staat“ unsere Partner unterstützen, ob durch Angriffe aus der Luft oder direkte Handlungen am Boden” (Quelle hier).

Obamas Sprecher sprach von „beschränkten Operationen“ der USA und beteuerte: „Wir planen keine langfristigen und großangelegten Militäreinsätze wie im Irak und in Afghanistan“.

Russland hat die Lufthoheit über den syrischen Luftraum und ist Vetomacht

In der Abschlusserklärung der Konferenz in Wien wird ausdrücklich betont, dass Syrien als Staat erhalten und ein säkular geprägtes Land bleiben soll. Der IS und andere Dschihadisten müssen besiegt werden. Künftig werden die Konferenzteilnehmer festlegen, welche Gruppierungen als Terrorgruppen eingestuft werden.

Des weiteren wird in dem Kommuniqué »auf Drängen des Irans und Russlands ausdrücklich festgehalten«, so Reuters, dass das syrische Volk selbst über die Zukunft des Landes entscheiden soll. Damit ist die westliche Position, Syriens Staatschef müsse sofort aus dem Amt gedrängt werden, passé.

Der Thinktank „Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP)“ veröffentlichte eine aktuelle Studie zum russischen Militäreinsatz in Syrien. Sie schreiben ganz klar und deutlich, dass Moskau sich „nicht nur als Gegenentwurf zum Westen präsentieren [kann], sondern vor allem als eine Art Vetomacht, was die zukünftige Gestaltung des Nahen und Mittleren Ostens betrifft.“

Im Klartext: „Russland verfügt damit de facto über eine Vetomöglichkeit in Sachen Luftoperationen im russisch kontrollierten Luftraum Syriens. Anders formuliert: Russland hat durch sein militärisches Vorgehen einen direkten Hebel auf die Flugbewegungen der internationalen Anti-IS-Koalition gewonnen und kann deren militärische Handlungsfreiheit wirksam begrenzen.“

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