Putin lässt den gesprächsbereiten Erdogan abblitzen

Laut Türkei flog ein russischer Bomber trotz Warnungen in türkischen Luftraum. Der türkische Präsident Erdogan möchte reden. Präsident Putin aber nicht.

Vor wenigen Tagen war ein russischer Kampfjet trotz Warnung in türkischen Luftraum eingedrungen. Wegen des Vorfalls sucht der türkische Präsident Recep Erdogan das Gespräch mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin. Doch dieser hat daran kein Interesse, lässt der russische Pressesprecher Dmitri Peskow verlauten. Das meldet Sputniknews.
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Der türkische Präsident Recep Erdogan hatte sich am 30. Januar bereit erklärt, Putin zu sprechen. Am 29. Januar war der Türkei zufolge ein russischer Kampfjet Su-34 trotz englisch- und russischsprachiger Warnung über der Provinz Gaziantep (an der Grenze zu Syrien) in den türkischen Luftraum eingeflogen und hatte sich dort 20-25 Sekunden aufgehalten.

Das Ereignis gehört in eine Serie spannungsreicher Vorfälle zwischen den beiden Staaten, die damit begonnen hatte, dass ein türkischer Kampfjet im November einen russischen Bomber Su-24 abgeschossen hatte. Der Bomber war über Syrien abgestürzt.

Russland dementiert, die Grenzen überflogen zu haben. Der Sprecher der Verteidigungsbehörde, Igor Konaschenkow, bezeichnet die Beschuldigungen des türkischen Außenministeriums als „unbegründete Propaganda“

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