Ein dekorierter Hauptmann d. R. klagt die Schande der Ursula von der Leyen in einem Brief an die Kanzlerin an – mutig, treffsicher und voller Stolz.

Der Globalismus zersetzt alles Nationale wie eine Tumorzelle gesundes Gewebe. Ursula von der Leyens Aufgabe ist es, die Bundeswehr zu zerstören. Bunt und familiengerecht soll es zugehen – von Anleihen an Tradition und Kameradschaft „gesäubert“. Wie COMPACT berichtete, ist der Unmut über die CDU-Ministerin in den Reihen der Truppen riesig. Jetzt hat ein weiblicher Hauptmann der Reserve auf welt.de einen Offenen Brief gegen von der Leyen veröffentlicht, der als Zeitdokument dieses traurigen Prozesses die allerhöchste Beachtung verdient.

Die Autorin Wencke Sarrach ist Soldatin mit Herzblut. Ihr Vater war Chef der fünften Kompanie des Panzergrenadierbataillons 72. In das Abiturbuch ihres Jahrgangs schrieb sie: „Ich möchte Soldat werden.“ 2003 erfüllte sich ihr Traum. Acht Jahre später wurde Sarrach der erste weibliche Gardeoffizier in der deutschen Geschichte.

(1) Dass Soldatentum für sie mehr ist als eine berufliche Anstellung, merkt man ihrem Schreiben in jeder Zeile an

Von der Leyens Säuberungsaktion im Windschatten des aufgeblasenen (Rein)Falles Franco A. sei ein Schlag gegen „das innere Gefüge und den Stolz der Truppe“, der „dem politischen Vorgehen von Autokraten wie Erdogan“ gleiche. „Die Ministerin schadet mit ihren Säuberungsmethoden der Moral und der Leistungsbereitschaft der Truppe und gefährdet damit in höchstem Maße die Sicherheit und Freiheit unseres Landes.“

Eine wahre Führungskraft hätte sich schützend vor die Truppe gestellt, so die ausgebildete Fallschirmjägerin. Die Verteidigungsministerin hingegen nehme nicht nur die „Hexenjagd nach dem Sündenbock billigend in Kauf“, sondern fördere auch „Denunziantentum“. Ein Tabu in der Soldatenberufung. „Kameradschaft ist mehr als nur ein Teil dessen, was eine starke Armee ausmacht. Sie ist der Kern.“

Von der Leyen aber attackiere die Grundfeste der Truppe – ihren Korpsgeist. „Korpsgeist entsteht dort, wo Kameradschaft praktiziert und gelebt wird, wo ein Kamerad dem anderen beisteht, zu ihm steht, wenn andere zweifeln, wo Vorgesetzte vor ihren Männern stehen, auch und gerade dann, wenn sie Fehler machen.“

Für Sarrach ist unbegreiflich, warum Flinten-Uschi nicht mit dem Kameradschaftsaspekt für die chronisch unterbesetzte Truppe Werbung macht. Stattdessen „versuchen die Ministerin und ihre weichgespülten Berater, junge Menschen mit Weiterbildungsmöglichkeiten und Familienfreundlichkeit zu ködern. Nach dem Motto: Wir sind ein Dienstleistungsunternehmen wie jedes andere auch.“

Für Uschis Feelgood-Offensive gibt es klare Worte: „Da kann die Ministerin auch mit Kita-Plätzen, Umstandsmode für Soldatinnen und Flachbildfernsehern nicht wirklich punkten, wenn sie über die wichtigste Eigenschaft einer guten Führungskraft nicht verfügt: Charakter und Menschlichkeit.“

Sarrach kennt sich mit Nachwuchsgewinnung aus. 2014 diente sie als Prüfoffizier im Karrierecenter der Bundeswehr in Stuttgart. Damals ließ sie ein Wachbataillon am Berliner Rathaus Köpenick aufmarschieren. Die an die Rathausbesetzung des Hauptmannes von Köpenick erinnernde PR-Aktion war ein Erfolg.

Preußische Tugenden und Bundeswehr gehören für Sarrach zusammen. „Die Bundeswehr hat mir viel gegeben, unter anderem habe ich dort gelernt, zu führen und Verantwortung zu übernehmen“, sagt sie. Von der Leyens selbsterklärtes Ziel, „die Bundeswehr zu einem der attraktivsten Arbeitgeber in Deutschland zu entwickeln“, ist der 33-Jährigen ein Dorn im Auge. „Soldat sein ist gerade kein Beruf wie jeder andere. Er ist – und bleibt – etwas Besonderes. Ein Soldat muss im Ernstfall sein Leben riskieren, allein das unterscheidet ihn schon von allen anderen.“

Seit Franco A. macht Uschi mit Kritikern kurzen Prozess. Die Staatsanwaltschaft Schweinfurt und der Militärische Abschirmdienst (MAD) ermitteln zur Zeit wegen Anstiftung zu einer Straftat gegen einen Offizier, weil dieser gesagt haben soll: „Die Ministerin ist bei mir unten durch, das muss man ansprechen oder putschen.“ (2)

„Freie Meinungsäußerung ist in der Amtszeit von Frau von der Leyen nur noch etwas für Drachenbezwinger“, klagt Sarrach. „Es regiert die Angst.“ Die siebenfache Mutter erziehe die Soldaten zu „stromlinienförmigen Opportunisten, die ihren Mund nur noch aufmachen, um ‚Jawohl, Frau Ministerin‘ zu sagen“.

Für Sarrach aber steht fest: Ja, ein Soldat muss loyal sein. Selbst verleugnen aber darf er sich nie. „Die Bundeswehr kennt keinen unbedingten Gehorsam. Die letzte Entscheidungsinstanz jedes Einzelnen bleibt sein Gewissen.“ Wie sie feststellt, lautete schon der Portalspruch der Hauptkadettenanstalt Berlin-Lichterfelde einst: „Der preußische Gehorsam ist der einer freien Entscheidung, nicht der einer unterwürfigen Dienstwilligkeit.“

Hier schließt sich der teuflische Kreis. Das Klima der Angst, die Ausradierung von Tradition und das versuchte Entkernen von Korpsgeist und Kameradschaft zielen eben nicht darauf ab, mündige Staatsbürger in Uniform zu erziehen. Um „selber zu denken und nicht blind zu folgen“, wie Sarrach es sich für einen Soldaten wünscht, braucht es alle drei Aspekte. Wie es im von ihr zitierten Traditionserlass von 1982 heißt: „Tradition ist die Überlieferung von Werten und Normen. (…) Tradition verbindet die Generationen, sichert Identität und schlägt eine Brücke zwischen Vergangenheit und Zukunft.“

Hier setzt der Rotstift der Globalisten an. Von der Leyens Plan, EU-Ausländer für den Soldatenberuf zu gewinnen, ist nicht „die größte Verzweiflungstat der Ministerin“ angesichts leerer Rekrutierungsbüros, wie Sarrach schreibt, sondern die nächste kalkulierte Dosis Gift in die Venen der patriotismusgeschwächten Truppe.

Wencke Sarrach verdient jeden Respekt und Dank für ihre deutlichen Worte. Leider sind sie an die falsche Adressatin gerichtet: Angela Merkel. Die Rautenfrau ist die denkbar verkehrteste Person, um Sarrachs Wunsch gerecht zu werden, der Truppe „das zurückzugeben, was ihr in jüngster Zeit genommen wurde. Ihre Würde.“

Ergo:

Deutschland braucht eine Regierung aus dem Volk, durch das Volk und für das Volk!

Quelle : https://www.compact-online.de/reserve-hauptmann-vernichtet-von-der-leyen-in-offenem-brief/

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