Archiv der Kategorie: Auslandreport

Griechenland-Rettung: Die größte Farce in der Geschichte der EU

Die sogenannte „Rettung“ Griechenlands, die von den Politikern in der EU und vor allem von Bundeskanzlerin Angela Merkel stets als notwendiges europäisches Projekt präsentiert wurde, kann nun auch offiziell als die größte Farce in der Geschichte der EU bezeichnet werden: Denn bei den Milliarden-„Hilfen“ ging es nicht um Solidarität mit dem griechischen Volk, sondern ausschließlich um die Rettung des Finanzsystems. Die seit 2010 an Griechenland geflossenen „Milliardenhilfen“ sind einer Studie der Berliner Privat-Hochschule ESMT zufolge nämlich so gut wie vollständig an internationale Kreditgeber und Banken geflossen. Von den 215,9 Milliarden Euro, mit denen Griechenland im Rahmen der ersten beiden Rettungsprogramme von den europäischen Partnern und dem Internationalen Währungsfonds unterstützt wurde, gingen nur 9,7 Milliarden Euro und damit weniger als fünf Prozent direkt an Griechenlands Staatshaushalt.

Lächerliche 10 Milliarden Euro gingen an den griechischen Staatshaushalt und hätten damit theoretisch den Bürgern zugute kommen können. Auch das weiß man nicht, weil die korrupten Netzwerke aus Nea Dimokratia und Pasok den griechischen Staat als ihr Eigentum betrachteten und sich nach Belieben aus öffentlichen Geldern bedient hatten.

Wie aus der am Mittwoch veröffentlichten Analyse weiter hervorgeht, wurden mit 139,2 Milliarden Euro und damit 64 Prozent der Gesamtsumme Schulden zurückgezahlt und Zinsen beglichen. Die direkten Kapitalhilfen für Banken beliefen sich auf 37,3 Milliarden Euro oder 17 Prozent. Und knapp 30 Milliarden Euro wurden als Anreiz für Investoren genutzt, damit die sich an dem Forderungsverzicht von 2012 beteiligten.

Damit steht nun amtlich fest: Die europäischen Banken, die EZB und der IWF sind die großen Nutznießer der Milliarden-Hilfen. Bezahlt wird der ganze Vorgang von den europäischen Steuerzahlern, weil nun sämtliche Forderungen beim ESM liegen. Dieser wird ohne jede Transparenz verwaltet. 700 Milliarden Euro wurden aus den europäischen Staatshaushalten abgezweigt. Die Studie verweist auch auf die für die griechischen und europäischen Steuerzahler gefährliche Umverteilung, die mit der „Rettung“ vollzogen wurde: Die Risiken liegen nach der Rettung des Finanzsystems faktisch zur Gänze bei den europäischen Steuerzahlern.

Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass die europäischen Steuerzahler mit einem rechtzeitigen Schuldenschnitt viel besser gefahren wären. Warum dieser nicht erfolgt ist, kann kein Politiker in der EU schlüssig erklären. Das Bundesfinanzministerium zeigt sich trotz der ernüchternden Erkenntnisse weiter uneinsichtig. „Was die Programmpolitik in Griechenland erreicht hat, ist, dass eine ungeordnete Staatsinsolvenz verhindert wurde“, sagte eine Sprecherin laut Reuters. Die Hilfen hätten es Griechenland ermöglicht, seine Schulden zu bedienen und so weiterhin Renten und Gehälter zahlen zu können.

Angela Merkel hatte am 27.2.2012 im Bundestag den Deutschen erklärt, warum die „Griechenland-Rettung“ notwendig sei:

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat in einer Regierungserklärung vor dem Bundestag eindringlich für die Zustimmung zu dem zweiten Rettungspaket für Griechenland geworben. Die Kanzlerin sagte, sie plädiere nach Abwägung aller Vor- und Nachteile dafür, dem Rettungspaket zuzustimmen. Jetzt müßten die Chancen genutzt werden, die Griechenland mit dem neuen Programm eröffnet würden. Forderungen nach einem Austritt Griechenlands aus der Euro-Zone wies sie zurück.

Das Hilfsprogramm sei ein wichtiger Baustein der neuen Stabilitätsunion für den Euro, so Merkel. Griechenland zu helfen, liege im europäischen Interesse und damit auch im deutschen Interesse.

Die Kanzlerin betonte: „Europa scheitert, wenn der Euro scheitert. Europa gewinnt, wenn der Euro gewinnt.“ Wichtig seien nun unumkehrbare Schritte für eine Stabilitätsunion zugunsten des Euro. Merkel betonte, daß der vor den Griechen liegende Weg nicht ohne Risiko sei: „Eine hundertprozentige Erfolgsgarantie kann niemand geben.“ Die Risiken einer ungeordneten Insolvenz seien aber unkalkulierbar und deshalb unverantwortbar.

Ziel des Programms sei es nicht nur zu sparen, sagte Merkel. „Es geht darum, Griechenland wettbewerbsfähig zu machen und auf einen nachhaltigen Wachstumspfad zu führen.“ Zugleich forderte sie Griechenland erneut zu umfassenden Strukturreformen auf. Griechenland müsse die in Athen gefaßten Beschlüsse umsetzen, damit eine Perspektive für eine wirklich bessere Zukunft eröffnet werde.

Momentan läuft das dritte „Hilfsprogramm“ für Griechenland im Volumen von bis zu 86 Milliarden Euro. Eine Experten-Überprüfung der bisherigen „Reformfortschritte“, von der weitere Auszahlungen abhängen, steht kurz vor dem Abschluß. Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble hatte am Dienstagabend verkündet, es werde dieses Jahr keine neue große Griechenland-Krise geben.

Für den durch die Umverteilung verursachten Milliarden-Schaden hat bisher kein einziger Politiker in der EU oder in einem der Mitgliedsstaaten die Verantwortung übernommen.

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2016/05/05/griechenland-rettung-die-groesste-farce-in-der-geschichte-der-eu/

Perverses Doppelspiel: Nato-Spezialkräfte kämpfen als IS-Terroristen verkleidet in Syrien

Sondereinheiten der Nato wie die britischen SAS-Special Forces oder die Joint Special Operation Task Forces der USA kämpfen als IS-Terroristen verkleidet in Syrien an der Grenze zur Türkei im syrischen Bürgerkrieg.

Das geht aus einem Bericht der britischen Tageszeitung „Sunday Express“ hervor. Diese Operationen sind offensichtlich Teil der Doppelstrategie der Nato unter US Dominanz, die IS zu bekämpfen und gleichzeitig zu unterstützen.

Das Ziel ist ein eigener Nato-Korridor als No-Flight Zone im Norden Syriens an der türkischen Grenze zu etablieren und ein Patt der Bürgerkriegsparteien insbesondere zwischen IS, moderaten Dschihadisten, Kurden und Assad-Truppen herzustellen und so den Bürgerkrieg dauerhaft zu installieren, der Assad praktisch entmachtet und einen Flüchtlingsstrom nach Europa bewirkt.

Offiziell versucht man diese Strategie mit dem Hinweis zu verschleiern, dass man moderate Dschihadisten gegen die IS unterstütze, was allerdings als billige Ausrede anzusehen ist, die zudem den illegalen Charakter der Einmischung in die inneren Angelegenheiten Syriens nicht besser machen würde.

Britische und US-Spezialkräfte der Nato kämpfen als IS- Terroristen verkleidet im Bürgerkrieg im Norden Syriens an der türkischen Grenze mit und sorgen dort für einen stetigen Nachschub von Logistik und Waffen nach Syrien hinien, damit der Bürgerkrieg mit voller Kraft fortgesetzt werden kann, der Flüchtlingswellen in Europa erzeugt.

So wird praktisch eine No-Flight-Zone in Syrien geschaffen, da im Kalkül davon ausgegangen wird, dass Assad Briten und US- Amerikaner sowie Nato-Türkei im Norden des Landes nicht angreifen wird, damit keine Angriffe auf Damaskus erfolgen und die letzte Waffe von Assad- nämlich seine Lufthoheit gegenüber dem IS- nicht gefährdet oder gar komplett ausgeschaltet wird.

Laut Berichten des britischen Express haben GB und USA diese Verkleidungs-Taktik von Hitlers Wehrmacht und Rommels Nord-Afrikakrieg abgeschaut.

120 britische und US-Spezialkräfte sollen sich so in Syrien einerseits als Dschihadisten verkleidet und andererseits auch IS-Stellungen heimlich bekämpfen, die sie mit modernster Technik und mit Kampfdrohnen aufspüren und angeblich punktuell schwächen.

Gleichzeitig will man die IS nicht wirklich entscheidend schwächen, damit Assads Truppen und die Kurden der PKK bzw der YPG keine absolute Oberhand im Bürgerkrieg erhalten.

Bestätigt werden diese Aussagen auch durch ein im Juni veröffentlichtes Strategiepapier des US-Thinktanks „Brooking Institution“ mit dem Titel „Deconstructing Syria: Towards a regionalized strategy for a confederal country.“ Letztendlich geht es um die Zerstörung, Teilung und Besetzung Syriens durch den verdeckten Nato-Krieg gegen Assad.

So werden Zonen der Nato an der türkisch-syrischen Grenze geschaffen, die eine Flut von Waffen und Dschihadisten nach Syrien sicher stellen und den Bürgerkrieg immer wieder befeuern und zu einem lukrativen Geschäft der Waffenindustrie in den USA und der EU machen.

Das letztendlich gegen Assad und eben nicht gegen die IS gerichtete Ziel wird in dem Strategiepapier unverhohlen erklärt. Wieder versteckt man sich hinter imaginären “ moderaten Dschihad-Gruppen“, die in der Realität kaum eine Rolle spielen und allenfalls als Zwischenhändler für Waffen des Westens an die IS dienen.

Und auch „Neo“ berichtet in den USA darüber, dass britische Medien melden, dass Nato-Kräfte sich als IS-Kämpfer verkleiden und aktiv an Kampfhandlungen teilnehmen . Auch das deutet darauf hin, dass die IS insbesondere als Geheimdienstkonstrukt des Westens dient und entsprechend als Fake-Organisation instrumentalisiert wird.

Die EU fordert alle Staaten der UNO auf, sich an den Sanktionen gegen Russland zu beteiligen

Die hohe Vertreterin der europäischen Union für Fragen der Außen-und Sicherheitspolitik, Federica Mogherini, fordert im Namen der EU alle Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen sich an der Politik der Nichtanerkennung der «illegalen Annexion» der Krim durch die russische Föderation zu beteiligen.

Die Europäische Union bekräftigt, dass sie dies nicht anerkennt und weiterhin Verstöße gegen das Völkerrecht verurteilt. Es bleibt eine unmittelbare Herausforderung der internationalen Sicherheit, die gewichtigen Folgen für die internationale Rechtsordnungm schützt die Einheit und Souveränität aller Staaten», betonte Mogherini.

In diesem Zusammenhang erklärte sie, dass die Europäische Union bei dieser Einstellung verbleibt, also die vollständige Umsetzung der Politik der Nichtanerkennung der Annexion der Krim durch Russland, unter anderem durch restriktive Maßnahmen — Sanktionen.

Die Europäische Union appelliert erneut an die Staaten der Vereinten Nationen zu erwägen, ähnliche Maßnahmen in Bezug auf die Nichtanerkennung der im Einklang mit der resolution 68/262 der Generalversammlung der Vereinten Nationen Über die Unterstützung der territorialen Integrität der Ukraine) vom 27. März 2014», betonte Mogherini.

Und der Staatssekretär der Vereinigten Staaten von Amerika John Kerry erklärte, dass seine europäischen Kollegen gemeinsam entschlossen sind, sich weiterhin für eine friedliche Lösung in der Ukraine und dem Schutz seiner territorialen Integrität einzusetzen. Deshalb hat Russland zwei Möglichkeiten — entweder die Fortsetzung der wirtschaftlichen Sanktionen, oder die Ausführung der Minsker Vereinbarungen.

Am 10. März beschloss die EU die Verlängerung der Sanktionen für 146 Bürger Russlands und 37 Russischen Unternehmen auf 6 Monate — bis 15. September 2016 wegen der Verletzung der territorialen Integrität der Ukraine. Die Liste der Sanktionen beinhaltet auch das Einfrieren von Vermögenswerten und das Verbot der Teilnahme von Beteiligungen von EU-Ländern. Die Sanktionen wurden im März 2014 erlassen. Das Letzte erfolgte die Entscheidung über die Verlängerung der Sanktionen im September 2015.

Quelle : http://de.news-front.info/2016/03/18/die-eu-fordert-alle-staaten-der-uno-auf-sich-an-den-sanktionen-gegen-russland-zu-beteiligen/

Wovor warnte Osama bin Laden ???

Osama bin Laden warnte vor fast allen Inhalten des Handbuchs des Islamischen Staates. Aus am Dienstag veröffentlichten Dokumenten, die auf dem Anwesen sichergestellt wurden, wo der Al-Qaida Führer 2011 getötet wurde, geht hervor, dass Osama bin Laden seine letzten Jahre mit dem aussichtslosen Kampf verbrachte, die Aufspaltung seines Terrornetzwerks und eine Übernahme der brutalen Vorgehensweise zu verhindern, die seither zu einem der Hauptmerkmale des sogenannten Islamischen Staats geworden sind.

In Briefen an Untergebene verurteilte bin Laden nahezu jeden Aspekt des Handbuchs des Islamischen Staats. Er warnte davor, mehr Gebiete einzunehmen, als man halten könne, verfrüht die Wiederherstellung eines „Kalifats“ auszurufen oder „Bilder von Gefangenen zu veröffentlichen, nachdem diese enthauptet wurden.“ Die Warnungen wurden ausgesprochen, mehrere Jahre bevor der Al-Qaida Ableger im Irak die Verbindungen kappte und sich selbst als Islamischen Staat bezeichnete.

Doch die Dokumente verdeutlichen das Ausmaß, in dem die ideologischen Differenzen hinter dem Bruch schon vor bin Laden’s Tod unüberbrückbar wurden. „Die Ursprünge der Unstimmigkeiten zwischen Al-Qaida und dessen irakischem Flügel – alles ist dort ausgebreitet,“ sagte einer hoher Beamter der US-Geheimdienste, der bei der Durchsicht von bin Laden’s Briefen und weiteren Materialien beteiligt war, die für die Veröffentlichung vom Dienstag freigegeben wurden.

Im End­ef­fekt warn­te bin Laden seine Un­ter­ge­be­nen, dass wenn sie dem Vor­bild des IS folg­ten, „es schei­tern wird“, sagte der Mit­ar­bei­ter, und fügte hinzu, dass er und an­de­re An­ti-Ter­ror-Ex­per­ten nun „dar­auf war­ten, zu sehen, ob bin Laden Recht be­hält.“

Mit Ver­weis auf die Si­cher­heits­re­le­vanz des Ma­te­ri­als bat der Be­am­te darum, an­onym zu blei­ben. Ob­wohl der Is­la­mi­sche Staat in den ver­gan­ge­nen Mo­na­ten schwe­re Rück­schlä­ge hin­neh­men muss­te, hat die Or­ga­ni­sa­ti­on in den Jah­ren, seit bin Laden diese Bot­schaf­ten ver­fass­te, Al-Qai­da als füh­ren­den Ver­tre­ter is­la­mis­ti­schen Mi­li­ta­ris­mus ab­ge­löst und die Mut­ter­ge­sell­schaft als meist­ge­fürch­te­ten Ur­he­ber ter­ro­ris­ti­scher An­schlä­ge in Eu­ro­pa und den Ver­ei­nig­ten Staa­ten er­setzt. Bin Laden’s ver­zwei­fel­te Ver­su­che, in­ter­ne Strei­tig­kei­ten über die Aus­rich­tung der Ter­ror­or­ga­ni­sa­ti­on ein­zu­däm­men las­sen sich in den Brie­fen nach­le­sen, die Teile einer grö­ße­ren Samm­lung von 112 Do­ku­men­ten sind, wel­che am Diens­tag vom Büro des US-Nach­rich­ten­dienst­ko­or­di­na­tors ver­öf­fent­licht wur­den.

Die Un­ter­la­gen sind die neu­es­ten frei­ge­ge­be­nen und der Öf­fent­lich­keit zu­gäng­lich ge­mach­ten aus einem um­fang­rei­chen Fund in dem Kom­plex in Ab­bot­ta­bad, Pa­kis­tan, wo bin Laden im Rah­men einer He­li­ko­pter-Raz­zia von US-Na­vy SEALs ge­tö­tet wurde. Ver­tre­ter der US-Ge­heim­diens­te stell­ten eine letz­te Ver­öf­fent­li­chung aus dem bin La­den-Fun­dus im Ver­lauf die­ses Jah­res in Aus­sicht. Die Samm­lung um­fasst Brie­fe an Un­ter­ge­be­ne bei Al-Qai­da, Nach­rich­ten von An­hän­gern, in denen diese sich be­reit­er­klä­ren, Selbst­mord­an­schlä­ge zu ver­üben, und Äu­ße­run­gen zu be­stimm­ten The­men, dar­un­ter die Über­zeu­gung bin Laden’s, dass die Ver­ei­nig­ten Staa­ten und Iran auf dem Weg in einen apo­ka­lyp­ti­schen Krieg seien.

In einem Brief rügt bin Laden einen sei­ner Stell­ver­tre­ter dafür, An­schlä­ge im Iran an­ge­droht zu haben: „Wie dir be­wusst sein soll­te, ist der Iran un­se­re Le­bens­ader für Geld­mit­tel, Per­so­nal und Kom­mu­ni­ka­ti­on.“ Mit­glie­der der Fa­mi­lie bin Laden wur­den jah­re­lang im Iran in einer Art Haus­ar­rest ge­hal­ten, was zu Spe­ku­la­tio­nen dar­über führ­te, dass Al-Qai­da und Te­he­ran eine vor­sich­ti­ge Al­li­anz ge­bil­det hat­ten. Al­ler­dings er­klär­ten US-Ge­heim­dienst­mit­ar­bei­ter, man habe in den Un­ter­la­gen von Ab­bot­ta­bad keine Hin­wei­se auf ein for­ma­les Ab­kom­men die­ser Art ge­fun­den.

An­de­re Do­ku­men­te ge­wäh­ren neue Ein­bli­cke in den All­tag bin Laden’s in­ner­halb des um­mau­er­ten Kom­ple­xes in Ab­bot­ta­bad und bie­ten Hin­wei­se auf die zu­neh­men­de Be­las­tung der pa­kis­ta­ni­schen Ka­me­ra­den, die als seine Be­treu­er und Ku­rie­re fun­gier­ten.

An einer Stel­le schreibt bin Laden an einen Kol­le­gen, dass das be­reits acht Jahre wäh­ren­de Ar­ran­ge­ment Abu Ahmed Al-Ku­wai­ti der­art stra­pa­ziert habe, dass sich der Ge­sund­heits­zu­stand des Ku­riers ver­schlech­te­re und dass „wir un­be­dingt neue Be­glei­ter für deren Er­satz su­chen müs­sen, weil sie uns schon seit lan­gem darum bit­ten, ent­las­sen zu wer­den.

Dar­auf­hin ver­fasst er eine Art Stel­len­be­schrei­bung und schreibt, die Auf­ga­be be­ste­he haupt­säch­lich darin, „ab­zu­si­chern“ und Be­sor­gun­gen zu er­le­di­gen. „Wir ba­cken unser ei­ge­nes Brot und die Milch wird zum Haus ge­lie­fert,“ schrieb er, und fügte hinzu, dass die Kin­der in dem An­we­sen nicht zum Dok­tor gin­gen, „außer […] bei Kno­chen­brü­chen.“

Bin Laden fürch­te­te vor dem Hin­ter­grund einer aus­ufern­den Kam­pa­gne von CIA-Droh­nen­an­grif­fen zu­neh­mend um seine Si­cher­heit. Au­ßer­dem wirk­te er häu­fig ah­nungs­los be­züg­lich der tat­säch­li­chen Ver­fas­sung sei­ner Or­ga­ni­sa­ti­on und for­der­te Stell­ver­tre­ter auf, Ope­ra­tio­nen durch­zu­füh­ren und Po­si­tio­nen zu be­set­zen, selbst wenn diese ein­dring­lich dar­auf hin­wie­sen, keine ent­spre­chen­den Re­kru­ten zur Ver­fü­gung zu haben. Ein Groß­teil der Nach­rich­ten sind ver­mut­lich zwi­schen 2009 und 2011 ver­fasst wor­den. Ei­ni­ge der Do­ku­men­te sind je­doch hand­ge­schrie­ben und da­tie­ren noch vor den An­schlä­gen vom 11. Sep­tem­ber 2001.

Dar­un­ter be­fin­det sich auch ein Tes­ta­ment, dass nach An­sicht der Be­am­ten wahr­schein­lich Mitte der 1990er im Sudan ver­fasst wurde, noch bevor bin Laden nach Af­gha­nis­tan über­sie­del­te. In hin­ge­krit­zel­ter ara­bi­scher Schrift sagt bin Laden, er habe 29 Mil­lio­nen Dol­lar auf einem Bank­kon­to im Sudan und hin­ter­lässt de­tail­lier­te An­wei­sun­gen, dass wenn er ster­be, er von sei­nen An­hän­gern er­war­te, „mein ge­sam­tes ver­blie­be­nes Geld“ zur Fort­set­zung der welt­wei­ten Ter­ror­kam­pa­gne aus­zu­ge­ben.

Die Summe war ein Teil von bin Laden’s An­teil eines im­men­sen Ver­mö­gens, dass seine Fa­mi­lie durch Ver­trä­ge über Bau­pro­jek­te mit der sau­di­schen Kö­nigs­fa­mi­lie er­wirt­schaf­tet hatte. US-Ver­tre­ter sag­ten, sie wüss­ten nicht, was aus dem Geld auf dem su­da­ne­si­schen Konto ge­wor­den sei.

Quelle : https://www.washingtonpost.com/world/national-security/in-secret-will-bin-laden-wanted-his-fortune-to-keep-funding-war-on-west/2016/03/01/b3a03d6c-dfa4-11e5-846c-10191d1fc4ec_story.html

Donald Trump: „Ihr werdet sehen, wer wirklich das World Trade Center zerlegt hat.“

Trump for President 2016 !!! Wenn Trump gewinnt, sollen alle wissen, wer am 11. September 2001 die Twin Towers zerlegt hat. Mit diesem Argument will Milliardär Donald Trump erreichen, dass die Amerikaner ihn zum neuen US-Präsident wählen. Der von Wahlkampfspenden unabhängige Trump verspricht den Wählern, dass er den unter Präsident George W. Bush als geheime Verschlusssache eingestuften Kongressuntersuchungsbericht zu den Anschlägen vom 11. September auf das World Trade Center in New York aus der Versenkung holen werde.

Tino Perlick vom Politmagazin Compact aus Leipzig bewertet das als „geopolitischen Sprengstoff“. „Ihr könntet feststellen, dass es die Saudis waren“, sagte Trump bei einem Wahlkampfevent. Die Regierung Bush habe Bescheid gewusst.

Bei einer Wahlkampfveranstaltung am 8. Januar 2016 in South Carolina attackierte Trump seinen Rivalen Jeb Bush erneut mit den Terroranschlägen auf das World Trade Center und der damaligen Führung durch George W. Bush. „Wir sind rein in den Irak, wir haben das Land dezimiert, der Iran übernimmt, okay?“, sagte Trump zu seinen Zuschauern. „Aber die Iraker waren es nicht. Ihr werdet sehen, wer wirklich das World Trade Center zerlegt hat, denn die haben Papiere da drin, die top secret sind. Ihr könntet feststellen, dass es die Saudis waren, okay? Das werdet Ihr herausfinden.“

Trump bezog sich auf 28 Seiten des ursprünglichen Kongressuntersuchungsberichts, die von George W. Bush als geheim eingestuft wurden und der Öffentlichkeit aus Gründen der „nationalen Sicherheit“ bis heute vorenthalten werden. Dabei handelt es sich um eine Textstelle zu „konkreter Herkunft auswärtiger Unterstützung“ der 19 Entführer, von denen 15 Saudis waren. Die Seiten verwickeln mit hoher Wahrscheinlichkeit das saudische Königshaus in die Anschläge. Die offizielle Version der Geschehnisse des 11. September 2001 ist, dass die Attentäter im Namen Al-Kaidas handelten, ohne jegliche staatliche Unterstützung.

Verschiedene Kongressangehörige, die den Inhalt der fehlenden Seiten kennen, streiten seit Jahren für deren Veröffentlichung. Der Republikaner Thomas Massey erklärte erst 2014, die Dokumente hätten alles verändert, was er über die Abläufe zu wissen glaubte. Der Inhalt der Seiten würde „dem amerikanischen Volk ein für alle Mal zeigen, wer für 9/11 verantwortlich ist und wer es finanzierte“.

Quelle : http://www.berlinjournal.biz/donald-trump-ihr-werdet-sehen-wer-wirklich-das-world-trade-center-zerlegt-hat/

Ungarn erwägt den Austritt aus der EU

Ungarns Parlamentspräsident László Kövér sagte am Donnerstag, dass sich die EU ähnlich wie die frühere Sowjetunion unter Stalin entwickle und man sich allmählich Gedanken über einen Rückzug aus der Organisation machen müsse.

In einem exklusiven Interview mit Echo TV am Donnerstag machte Ungarns Parlamentspräsident László Kövér einige interessante Bemerkungen über die Europäische Union. Er sagte, dass wenn die EU versuche Ungarn zu regulieren, sei es besser sich allmählich Gedanken über einen Rückzug aus der Organisation zu machen.

Oft glaube man in Brüssel, dass man den Mitgliedsstaaten verschiedene Verhaltensregeln vorschreiben könne, so wie es früher in der Sowjetunion zu Stalins Zeiten der Fall war. „Falls dies tatsächlich die Zukunft der Europäischen Union ist, ist es wert darüber nachzudenken sich langsam aus der Organisation zurückzuziehen“, so der Parlamentspräsident. Als Beispiel erinnerte Kövér den Tavares-Bericht, in welchem Ungarn angeprangert beschuldigt wird die Menschenrechte zu verletzen und gegen andere Regeln zu verstoßen.

Kövér fügte hinzu, dass er hoffe, dass dieses „Alptraumszenario der Europäischen Union“ nicht weiter Form annehme. „Das eigentliche Problem ist nicht die Europäische Union oder die NATO, sondern die Tatsache, dass die Euro-Atlantische Welt moralisch implodiert“, führte er weiter aus. „Einige informelle Finanzkonglomerate denken, dass sie tun können was sie wollen – sie können Werte über Nacht ändern wenn sie wollen, oder sie können andere Staaten abmahnen.“

Bereits vor einigen Wochen hatte der Politiker Aufsehen erregt, indem er die Krise in der Ukraine als inszenierten „Zirkus“ bezeichnet hatte, um Russland endgültig von Europa abzuspalten. Seit 1999 ist Ungarn Mitglied der NATO und seit 2004 Mitglied der Europäischen Union.

Vorher forderte schon Gaudi-Nagy Tamás, Abgeordneter der christlich-konservativen Partei Jobbik die Ungarn auf, dem EU-Kolonialismus Widerstand zu leisten und die EU-Flagge von allen öffentlichen Gebäuden zu entfernen. Mit gutem Beispiel schritt er voran und schmiss die EU-Flagge aus dem Parlament. Der unabhängige Parlamentarier Balazs Lenhardt schloss sich kurzerhand an.

Die beiden Flaggen landeten unten im Hof an ihrem rechtmäßigen Platz, nämlich in einem Müllcontainer.

https://www.youtube.com/?

Belgrad: Serbischer Politiker verbrennt öffentlich EU- und Nato-Flagge

Der Vorsitzende der Serbischen Radikalen Partei Vojislav Šešelj hat aus Protest gegen einen möglichen Nato-Beitritt und die Unterzeichnung eines Abkommens mit dem Atlantischen Bündnis öffentlich die Flaggen der Europäischen Union und der Nato verbrannt, berichtet der Fernsehsender Lifenews

Die Aktion sei am Vormittag neben dem Gerichtsgebäude in Belgrad abgehalten worden, wo eine Sitzung zur Auslieferung des radikalen Politikers an den Internationalen Strafgerichtshof für das ehemalige Jugoslawien stattfinden sollte.

Der Parteichef vertritt die Meinung, dass das Abkommen zwischen Belgrad und der Nato die Souveränität Serbiens untergraben habe.

Die Nato hatte im Kosovo-Konflikt vom 24. März bis 8. Juni 1999 Jugoslawien bombardiert. In dieser Zeit kamen diversen Schätzungen zufolge zwischen 1200 und 2500 Menschen ums Leben, darunter 89 Kinder. 12.500 Zivilisten wurden verletzt. Zerstört wurden 148 Wohnhäuser und 62 Brücken. Etwa 300 Schulen, Krankenhäuser und Staatseinrichtungen sowie 176 Kulturdenkmäler wurden beschädigt.

Qurelle : http://lifenews.ru/news/189438