Archiv der Kategorie: Auslandreport

Ungarn erwägt den Austritt aus der EU

Ungarns Parlamentspräsident László Kövér sagte am Donnerstag, dass sich die EU ähnlich wie die frühere Sowjetunion unter Stalin entwickle und man sich allmählich Gedanken über einen Rückzug aus der Organisation machen müsse.

In einem exklusiven Interview mit Echo TV am Donnerstag machte Ungarns Parlamentspräsident László Kövér einige interessante Bemerkungen über die Europäische Union. Er sagte, dass wenn die EU versuche Ungarn zu regulieren, sei es besser sich allmählich Gedanken über einen Rückzug aus der Organisation zu machen.

Oft glaube man in Brüssel, dass man den Mitgliedsstaaten verschiedene Verhaltensregeln vorschreiben könne, so wie es früher in der Sowjetunion zu Stalins Zeiten der Fall war. „Falls dies tatsächlich die Zukunft der Europäischen Union ist, ist es wert darüber nachzudenken sich langsam aus der Organisation zurückzuziehen“, so der Parlamentspräsident. Als Beispiel erinnerte Kövér den Tavares-Bericht, in welchem Ungarn angeprangert beschuldigt wird die Menschenrechte zu verletzen und gegen andere Regeln zu verstoßen.

Kövér fügte hinzu, dass er hoffe, dass dieses „Alptraumszenario der Europäischen Union“ nicht weiter Form annehme. „Das eigentliche Problem ist nicht die Europäische Union oder die NATO, sondern die Tatsache, dass die Euro-Atlantische Welt moralisch implodiert“, führte er weiter aus. „Einige informelle Finanzkonglomerate denken, dass sie tun können was sie wollen – sie können Werte über Nacht ändern wenn sie wollen, oder sie können andere Staaten abmahnen.“

Bereits vor einigen Wochen hatte der Politiker Aufsehen erregt, indem er die Krise in der Ukraine als inszenierten „Zirkus“ bezeichnet hatte, um Russland endgültig von Europa abzuspalten. Seit 1999 ist Ungarn Mitglied der NATO und seit 2004 Mitglied der Europäischen Union.

Vorher forderte schon Gaudi-Nagy Tamás, Abgeordneter der christlich-konservativen Partei Jobbik die Ungarn auf, dem EU-Kolonialismus Widerstand zu leisten und die EU-Flagge von allen öffentlichen Gebäuden zu entfernen. Mit gutem Beispiel schritt er voran und schmiss die EU-Flagge aus dem Parlament. Der unabhängige Parlamentarier Balazs Lenhardt schloss sich kurzerhand an.

Die beiden Flaggen landeten unten im Hof an ihrem rechtmäßigen Platz, nämlich in einem Müllcontainer.

https://www.youtube.com/?

Belgrad: Serbischer Politiker verbrennt öffentlich EU- und Nato-Flagge

Der Vorsitzende der Serbischen Radikalen Partei Vojislav Šešelj hat aus Protest gegen einen möglichen Nato-Beitritt und die Unterzeichnung eines Abkommens mit dem Atlantischen Bündnis öffentlich die Flaggen der Europäischen Union und der Nato verbrannt, berichtet der Fernsehsender Lifenews

Die Aktion sei am Vormittag neben dem Gerichtsgebäude in Belgrad abgehalten worden, wo eine Sitzung zur Auslieferung des radikalen Politikers an den Internationalen Strafgerichtshof für das ehemalige Jugoslawien stattfinden sollte.

Der Parteichef vertritt die Meinung, dass das Abkommen zwischen Belgrad und der Nato die Souveränität Serbiens untergraben habe.

Die Nato hatte im Kosovo-Konflikt vom 24. März bis 8. Juni 1999 Jugoslawien bombardiert. In dieser Zeit kamen diversen Schätzungen zufolge zwischen 1200 und 2500 Menschen ums Leben, darunter 89 Kinder. 12.500 Zivilisten wurden verletzt. Zerstört wurden 148 Wohnhäuser und 62 Brücken. Etwa 300 Schulen, Krankenhäuser und Staatseinrichtungen sowie 176 Kulturdenkmäler wurden beschädigt.

Qurelle : http://lifenews.ru/news/189438

Ein Mann der sein Volk beschützt

Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán hat am 28. Februar in Budapest eine geradezu meisterhafte Rede zur Lage der Nation gehalten, veröffentlicht am 1. März. Die Rede ist lang, trotzdem sollten Sie versuchen, sie ganz zu lesen, zumindest die zweite Hälfte, die sich mit der Völkerwanderung in unserer Zeit befasst. Für den, der diese Zeit nicht aufzubringen vermag, sind die folgenden Ausschnitte bestimmt.

2020 bis 2030 werden die Jahrzehnte der Völkerwanderung

„Das zweite und dritte Jahrzehnt des 21. Jahrhunderts werden die Jahrzehnte der Völkerwanderung sein. Ein Zeitalter ist angebrochen, auf das wir nicht vorbereitet waren. Wir hatten geglaubt, derartiges könne nur in der fernen Vergangenheit oder in den Geschichtsbüchern vorkommen. Dabei können viel mehr Menschen als jemals zuvor, eine die Zahl der Gesamtbevölkerung des einen oder des anderen europäischen Landes übersteigende Masse, sich in den folgenden Jahren Richtung Europa auf den Weg machen. Es ist an der Zeit, der Wirklichkeit ins Auge zu blicken!“

Was die Wirklichkeit ist

„Die Wirklichkeit ist, dass in zahlreichen europäischen Ländern in der Tiefe schon seit langem mit behäbiger Beharrlichkeit die Welt der Parallelgesellschaften ausgebaut wird. Die Wirklichkeit ist, dass die hier Ankommenden nicht im Geringsten die Absicht haben, unsere Lebensweise zu übernehmen, da sie ihre eigene als wertvoller, stärker und lebensfähiger ansehen als unsere. Warum sollten sie diese auch aufgeben? Die Wirklichkeit ist, dass man mit ihnen nicht die in den westeuropäischen Fabriken fehlenden Arbeitskräfte ersetzen kann. Die Wirklichkeit ist, dass wir die unleugbar vorhandenen Bevölkerungsprobleme des an Einwohnern abnehmenden und immer älter werdenden Europa mit Hilfe der muslimischen Welt nicht werden lösen können, ohne unsere Lebensweise, unsere Sicherheit und unsere Identität zu verlieren.“

Was in Brüssel geschieht, ist absurd

„Die Geschichte hat unsere Tür aufgestoßen, hat die Grenzen Europas, die europäische Kultur und die Sicherheit der Bürger Europas unter Belagerung genommen. Das Problem ist, dass wir Europäer nicht das tun, was in unserem Interesse steht. Um das zu beschreiben, was in Brüssel geschieht, gibt es kein besseres Wort als ‚absurd’. Es ist so, als ob der Kapitän des vor einer Kollision stehenden Schiffes nicht den Zusammenstoß vermeiden wollte, sondern damit beschäftigt wäre, festzulegen, welche Rettungsboote die Nichtraucherboote sein sollen. Als ob wir, anstatt das Leck dicht zu machen, darüber diskutieren würden, wie viel Wasser in welche Kabine fließen solle.“

Europa ist das Christentum und nicht das Kalifat

„Die Völkerwanderung kann man sehr wohl aufhalten. Europa ist eine Gemeinschaft von einer halben Milliarde Menschen, von 500 Millionen Menschen. Wir sind mehr als die Russen und die Amerikaner zusammengenommen. Die Lage Europas, sein technologischer, strategischer und wirtschaftlicher Entwicklungsgrad ermöglicht es ihm, sich zu verteidigen. Es ist schon schlimm genug, dass Brüssel nicht in der Lage ist, den Schutz Europas zu organisieren, doch noch viel schlimmer als dies ist, dass Brüssel hierzu selbst die Absicht fehlt. In Budapest, Warschau, Prag und Bratislava fällt es uns schon schwer, zu verstehen, wie wir dorthin gelangen konnten, dass es überhaupt eine Option werden konnte, dass der, der von einem anderen Kontinent und aus einer anderen Kultur hierher kommen möchte, ohne Kontrolle hereingelassen werden kann. Dies ist Europa! Europa ist Hellas und nicht Persien, Rom und nicht Karthago, Christentum und nicht das Kalifat.“

Wenn wir hier helfen, kommen sie her, wenn wir dort helfen, bleiben sie dort

„Wir erinnern uns an das wichtigste Gesetz der Hilfeleistung: Wenn wir hier helfen, dann kommen sie hierher, wenn wir dort helfen, dann bleiben sie dort. Anstatt dies einzusehen, begann man von Brüssel aus die in dem ärmeren und unglücklicheren Teil der Welt lebenden Menschen zu ermuntern, sie sollten nach Europa kommen und ihr eigenes Leben gegen etwas anderes eintauschen. Ich habe den Eindruck, dass sich in Brüssel und einigen europäischen Hauptstädten die politische und geistige Elite als Weltbürger definiert, im Gegensatz zu der national gesinnten Mehrheit der Menschen. Ich habe den Eindruck, die führenden Politiker sind sich dessen auch bewusst. Und da es keine Chance gibt, dass sie sich ihrem Volk verständlich machen könnten, versuchen sie erst gar nicht, mit den Menschen zu sprechen.“

Das tatsächliche Problem findet sich nicht außerhalb, sondern innerhalb Europas

„Wie man das bei uns gesagt hatte: Sie wissen es, sie wagen es und sie tun es. Und dies bedeutet, dass sich das tatsächliche Problem nicht außerhalb Europas findet, sondern innerhalb Europas. An erster Stelle wird die Zukunft Europas nicht durch jene gefährdet, die hierher kommen möchten, sondern durch jene politischen, wirtschaftlichen und geistigen Führer, die Europa entgegen den europäischen Menschen umzuformen versuchen. Auf diese Weise kam die bizarrste Koalition zwischen den Menschenschleppern, den zivilen Rechtsschutzaktivisten und den europäischen Spitzenpolitikern mit dem Zweck zustande, planmäßig viele Millionen Migranten hierher zu transportieren.“

Es fällt schwer, hierfür ein anderes Wort zu finden als „Irrsinn“

„Bis auf den heutigen Tag lassen wir ohne Kontrolle und ohne Auswahl Hunderttausende von Menschen aus Staaten herein, mit denen wir uns im Kriegszustand befinden und auf deren Territorium auch Mitgliedsstaaten der Europäischen Union an militärischen Aktionen teilnehmen. Wir hatten nicht einmal den Hauch einer Chance, die Gefährlichen herauszufiltern. Auch heute haben wir keine Ahnung darüber, wer ein Terrorist, wer ein Krimineller, wer ein Wirtschaftseinwanderer ist und wer tatsächlich um sein Leben rennt. Es fällt schwer, hierfür ein anderes Wort zu finden als ‚Irrsinn‘.“

Die nationale Souveränität negierend, austricksend und umgehend

„Wir müssen Brüssel aufhalten. Sie haben sich in den Kopf gesetzt, die nach Europa hereintransportierten Einwanderer unter uns zu verteilen. Verpflichtend, mit der Kraft des Gesetzes. Dies nennt man verpflichtende Ansiedlungsquote. Solch eine unglückliche, ungerechte, unlogische und rechtswidrige Entscheidung hat man in Hinblick auf 120.000 Migranten bereits getroffen, entgegen dem Beschluss des Rates der Europäischen Ministerpräsidenten. Die durch die Ministerpräsidenten vertretene nationale Souveränität negierend, austricksend und umgehend haben sie ein Gesetz durch das Europäische Parlament annehmen lassen. Diesen Beschluss stellen wir in Frage und kämpfen vor dem Gerichtshof der Europäischen Union dafür, dass er für nichtig erklärt wird.“

Bei uns werden keine Banden Jagd auf unsere Ehefrauen und Töchter machen

„In Ungarn wird es keine Stadtviertel geben, in denen das Gesetz nicht gilt, es wird keine Unruhen, keine Einwandereraufstände, keine angezündeten Flüchtlingslager geben und es werden keine Banden auf unsere Ehefrauen und Töchter Jagd machen. In Ungarn werden wir schon die Versuche im Keim ersticken und konsequent Vergeltung üben. Wir werden unser Recht nicht aufgeben, selber zu entscheiden, mit wem wir zusammenleben möchten und mit wem nicht. Deshalb müssen jene, die mit der Idee der Quote in Europa hausieren gehen, zurückgeschlagen werden, und aus diesem Grunde werden wir sie zurückschlagen.“

Und in Deutschland?

Warum hält eine solche Rede kein einziger deutscher Politiker in Deutschland?

Nur einer immerhin hat Orbán kurz nach dessen Rede besucht:

Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer….

Und die deutschen Medien?

Haben sie über die Rede berichtet?

Im Internet findet sich so gut wie nichts über sie. Dort aufgetan habe ich nur einen Bericht von Spiegel Online. Schaut euch an, was und wie dort über die Rede geschrieben wird. Über den wirklichen Inhalt erfährt man nur wenig.

Euer Admin

Ganze Ansprache zur Lage der Nation :

http://www.miniszterelnok.hu/in_english_article/ministerpr_sident_viktor_orbans_rede_zur_lage_der_nation

Die Medien haben den Befehl zu schweigen

Es sind dramatische Stunden für Griechenland. Tausende Menschen demonstrieren vor dem Parlament gegen das Spardiktat der Troika.

Die Medien haben oberste Order darüber nicht zu berichten, weil man Angst hat, dass dieser Aufstand in Europa einen Flächenbrand auslösen könnte wenn die Europäer erführen was für Einschnitte 2016 noch auf sie zukommen.

Griechische Bauern haben mit ihren Nutzfahrzeugen die Straßen der Hauptstadt lahm gelegt. Und die Demonstranten versuchen ins Parlament zu kommen um ihren Unmut kund zutun.

Die Polizei hat das Parlament abgeriegelt und setzen Schilde, Gummiknüppel und Tränengas gegen die Demonstranten ein. Ein weiterer Tag an dem gestreikt und demonstriert wird. Die Stimmung ist angeheizt und überall bricht Gewalt aus.
Mindestens 1000 Bauern sind in der Hauptstadt um gegen die Steuererhöhungen und gegen die geplante Rentenreform zu demonstrieren. Die Renten sollen bis zu 30% sinken, für alle die 2016 in den Ruhestand gehen. Das wollen die Griechen nicht hinnehmen.

Doch die Medien schweigen und lenken die Völker mit Verdummungsprogrammen und Sinnlosgeschwafel ab.

Putin lässt den gesprächsbereiten Erdogan abblitzen

Laut Türkei flog ein russischer Bomber trotz Warnungen in türkischen Luftraum. Der türkische Präsident Erdogan möchte reden. Präsident Putin aber nicht.

Vor wenigen Tagen war ein russischer Kampfjet trotz Warnung in türkischen Luftraum eingedrungen. Wegen des Vorfalls sucht der türkische Präsident Recep Erdogan das Gespräch mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin. Doch dieser hat daran kein Interesse, lässt der russische Pressesprecher Dmitri Peskow verlauten. Das meldet Sputniknews.
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Der türkische Präsident Recep Erdogan hatte sich am 30. Januar bereit erklärt, Putin zu sprechen. Am 29. Januar war der Türkei zufolge ein russischer Kampfjet Su-34 trotz englisch- und russischsprachiger Warnung über der Provinz Gaziantep (an der Grenze zu Syrien) in den türkischen Luftraum eingeflogen und hatte sich dort 20-25 Sekunden aufgehalten.

Das Ereignis gehört in eine Serie spannungsreicher Vorfälle zwischen den beiden Staaten, die damit begonnen hatte, dass ein türkischer Kampfjet im November einen russischen Bomber Su-24 abgeschossen hatte. Der Bomber war über Syrien abgestürzt.

Russland dementiert, die Grenzen überflogen zu haben. Der Sprecher der Verteidigungsbehörde, Igor Konaschenkow, bezeichnet die Beschuldigungen des türkischen Außenministeriums als „unbegründete Propaganda“

Erdogan will einen großen Krieg gegen Russland

Es mehren sich derzeit die Anzeichen, dass die Türkei die militärische Konfrontation mit Russland sucht. Schon im vergangenen November wollte man mit dem Abschuss eines russischen Fliegers durch türkische Kampfjets im syrischen Luftraum einen großen Krieg provozieren. Wladimir Putin ist damals jedoch nicht in diese Falle getappt. Anstatt diesen kriegerischen Akt der Türken militärisch zu beantworten, hat Putin diese Situation lieber für einen weiteren taktischen und klugen Schachzug genutzt. Er ließ das derzeit beste Flugabwehrsystem S-400 nach Syrien verlegen. Dieser Schritt hätte im Westen ohne die türkische Provokation für einen Aufschrei gesorgt. Denn die S-400-Raketen haben die Kräfteverhältnisse im Syrienkonflikt grundlegend verändert. Der syrische Luftraum steht seitdem unter Kontrolle der russischen Streitkräfte und die Türkei war plötzlich aus dem Spiel!

Was wollte der türkische Präsident, Recep Tayyip Erdogan, mit dem Abschuss der russischen SU-24 im November bezwecken?

Durch den Kriegseintritt der Russen in Syrien haben die verschiedenen Terrorgruppen immer mehr an Boden verloren. Die Türkei sah deswegen ihre eigenen Interessen bedroht. Erdogan sah nur noch mit der NATO eine Möglichkeit, um den russischen Krieg gegen die von der Türkei unterstützten Terrorgruppen zu stoppen.

Die Türkei will unbedingt eine kriegerische Auseinandersetzung mit Syrien oder Russland provozieren. Man spekuliert in Ankara nämlich darauf, dann den Bosporus für russische Schiffe – und somit auch den Nachschub nach Syrien – schließen zu können. Im besten Fall würde sogar die NATO Erdogan zur Seite stehen, um die Kräfteverhältnisse in Syrien wieder gerade rücken zu können.

Die Erfolgsaussichten sind jedoch mehr als zweifelhaft. Die Russen brauchen nicht unbedingt den Bosporus um Nachschub nach Syrien verlegen zu können. Das geht auch mit großen Transportflugzeugen, die über das Kaspische Meer, Iran und Irak nach Syrien gelangen. Außerdem ist Russland ein riesiges Land, es gibt auch andere Möglichkeiten und Umwege mit Schiffen nach Syrien zu gelangen. Die Schließung des Bosporus hätte aber für die Türkei unangenehme Folgen. Russland würde seine Gaslieferungen in die Türkei stoppen. In diesem Fall will die Türkei ihren Gasbedarf aus Israel importieren.

Welche Rolle spielen die USA?

Erdogan würde eine Provokation gegen Russland jedoch niemals tun, wenn die USA vorher nicht dafür grünes Licht gegeben hätten.

Aus Sicht der USA ist Erdogan das beste, was den Kriegsstrategen in Washington passieren konnte. Erdogan scheint blöd genug zu sein, sein Land und die türkische Bevölkerung für die Interessen der NWO aufzuopfern. Ein Krieg zwischen der Türkei und Russland wäre das beste was den Kriegstreibern in Washington passieren könnte. Auch wenn am Ende nichts mehr von der Türkei übrig bleiben würde, hätte man zumindest Russland auf jeden Fall ein wenig geschwächt.

Damals hat man dem Irak unter Saddam Hussein eine ähnliche Falle gestellt und eine heimliche Rückendeckung versprochen, falls seine Truppen in Kuwait einmarschieren würden. Für die USA war das eine gute Gelegenheit eigene Truppen in Saudi Arabien zu stationieren, um die Königsfamilie vor dem bösen Saddam beschützen zu können. Die Amerikaner sind bis heute dort und die Saudis dürfen nicht einmal daran denken, den Ölexport in einer anderen Währung als den US-Dollar abzurechnen. Die derzeitigen Staatsschulden Washingtons von 19 Billionen Dollar, sind unter anderem dank der amerikanischen Truppen in Saudi Arabien möglich. Wären die Amerikaner nicht in Saudi Arabien und würde das Öl nicht mehr in Dollar abgerechnet werden, würde kein Land oder Bank der Welt den hochverschuldeten USA neue Kredite gestatten. Die USA wären pleite und zahlungsunfähig!

Die Türkei könnte nun dank Erdogan in eine ähnliche falle hineintappen. Den Strategen in Washington ist es egal, wenn die Türkei irgendwann mal Kurdistan heißen sollte. Die Hauptsache ist nur, dass dort Marionetten an der Macht sitzen, die den Petrodollar und amerikanische „Schutztruppen“ akzeptieren.

Diesmal kann niemand sagen, er hätte es nicht gewusst

«Nie wieder!» hatte die Weltgemeinschaft im Oktober 1945 gesagt und die Vereinten Nationen gegründet. Nie wieder Völkermord und Konzentrationslager. Nie wieder heisst es am heutigen Gedenktag in Auschwitz. «Schon wieder!» heisst es dagegen in Nordkorea – und diesmal weiss die Weltgemeinschaft davon. Die Konzentrationslager können via «Google Earth» von jedem PC aus eingesehen werden.

70 Jahre ist es her, seit das Konzentrationslager Auschwitz am 27. Januar 1945 durch die Rote Armee befreit wurde. Zum Jahrestag reisen nun Staatschefs und Abgeordnete aus aller Welt an den Ort des Schreckens.

Nicht gewusst?

Kaum dabei sein wird heute Nordkoreas Diktator Kim Jong-un. In seinem verschlossenen Reich werden auch jetzt, in diesen Minuten und Stunden, Menschen in Konzentrationslagern geschunden. So berichtete zum Beispiel die österreichische «Kronen»-Zeitung: «Folter, Vergewaltigung, Mord – die Lage in nordkoreanischen Gefängnissen ist ähnlich schlimm wie in den Konzentrationslagern der Nazis, das hat unter anderem die UNO bereits festgestellt.»

Ein 372-seitiger UNO-Bericht sprach vor Jahresfrist von Vernichtung, Versklavung und dem Aushungern der eigenen Bevölkerung. Schon im Mai 2013 warf der UNO-Menschenrechtsrat der Führung in Pjöngjang vor, allein in vier grossen Lagern bis zu 120’000 politische Gefangene einzukerkern.

Seit über fünfzig Jahren existiert das System der nordkoreanischen Konzentrationslager, schrieb die Zeitung «die Welt» bereits im Jahr 2012. Und weiter: «Hunderttausende sind dort umgekommen; zur Zeit sollen rund 200’000 Menschen in den zerklüfteten Bergregionen eingesperrt sein.»

Der «Spiegel» berichtet ebenfalls von «Gulag» und «Konzentrationslagern». Mehr als zwanzig solcher Camps sollen in Nordkorea existieren. Sie seien billige Produktionsstätten, die sich vor allem im Norden des Landes auf mehrere hundert Quadratkilometer erstrecken würden. «Sie umfassen landwirtschaftliche Betriebe, Bergwerke und Fabriken, in denen die Häftlinge unter unmenschlichen Bedingungen Zwangsarbeit verrichten müssen. Verpflegung und Sicherheitsvorkehrungen sind unzureichend, die Zahl der Todesfälle ist entsprechend hoch.»

Schon wieder – und wir schauen zu

Nach Angaben von «Amnesty International» werden auch unter Kim Jong-un Internierungslager ausgebaut. Und «Open Doors» führt Nordkorea seit mehr als einem Jahrzehnt an der Spitze des jährlich erscheinenden Weltverfolgungsindex.

Durch «Google Earth» sind die Lager sogar von jedem PC aus einsehbar.

Niemand kann sagen, er hätte es nicht gewusst, was jetzt, zu dieser Stunde in Konzentrationslagern auf dieser Erde geschieht. 70 Jahre nach Auschwitz.

Hier können Sie selbst einen Blick in die nordkoreanischen Straflager werfen:

Straflager 14 in Kaechon

Straflager 15 in Yodeok

Straflager 18 in Pukchang

Straflager 22 in Haengyong

Straflager 25 in Chongjin

Quelle : http://www.livenet.ch/themen/gesellschaft/international/asien/268734-diesmal_kann_niemand_sagen_er_haette_es_nicht_gewusst.html