Archiv der Kategorie: Merkel und Co.

Gewalt, Terror & Spaltung: Merkels Vernichtungspolitik zerstört ein ganzes Land

Die Sicherheitslage in Deutschland ist seit dem Jahr 2015 geradezu implodiert. Warnungen vor den aktuellen Zuständen gab es zuhauf, diese wurden jedoch ignoriert und als Populismus stigmatisiert. Ob die elf Morde von Hanau die Amoktat eines Wahnsinnigen oder ein Terroranschlag waren, spielt im Gesamtbild eine marginale Rolle. Hanau reiht sich ungeachtet in die Welle schwerster Gewalttaten des öffentlichen Raumes ein. Nach einer Sicherheitsanalyse der vergangenen Jahre kann man nur zu dem Ergebnis gelangen, dass die Gewalt und der Terror von allen Seiten weiter eskalieren wird.

Die von den Berliner Eliten weiterhin negierte oder verspottete »Destabilisierung Deutschlands« ist in vollem Gange und wir alle befinden uns inmitten dieser gesellschaftlichen Verwerfungen.

Doch Hanau, eine Stadt mit knapp 100 000 Einwohnern, lässt sich bei weitem nicht mehr als »hessische Idylle« bezeichnen, wie es von den Mainstreammedien derzeit verbreitet wird. Der Kontrollverlust durch die Flüchtlingswelle und die Gewalt von muslimischen Männerbanden hat auch hier zugeschlagen. »Gewalt-Brennpunkt: In Hanau kann es jeden treffen«, lautete der Titel eines Welt-Artikels über die Stadt.

Anlass der Berichterstattung war eine Häufung von brutalen Massenschlägereien mitten in der Stadt. Afghanische Flüchtlinge trugen in der Innenstadt gewaltsame Revierkämpfe mit Türken aus. Die verfeindeten Mobs bestanden aus bis zu 150 aggressiven jungen Männern, die regelmäßig Großeinsätze der Polizei auslösten und die Hanauer Bevölkerung verunsicherten. Der SPD-Sozialdezernent Axel Weiss-Thiel äußerte sich folgendermaßen dazu:

»Migrations- und Zuwanderungsbewegungen spielen eine Rolle. Dadurch tritt eine Verschärfung auf. Da sind zum Beispiel auch junge Flüchtlinge ohne Perspektive involviert, die auf andere Gruppen treffen, die unterschiedlich sozialisiert sind.«

Die in der Innenstadt herumlungernden (meist) afghanischen Flüchtlinge beschrieb der Sozialdezernent als gewaltbereite junge Männer.

Darüber hinaus kam es zu willkürlichen Gewalttaten gegen Einheimische, die schwer verletzt ins Krankenhaus eingeliefert werden mussten. Ein 38-jähriger Hanauer wurde beispielsweise Zufallsopfer dieser Gewalt. Der 38-Jährige musste sogar befürchten, sein Augenlicht durch die Schläge zu verlieren. Das Regionalblatt Kreisbote berichtet über eine ganze Reihe von willkürlichen Gewalttaten gegen Einheimische im Februar 2020. Einer der flüchtigen Täter wird beschrieben als etwa 1,75 Meter großer Mann mit schwarzen lockigen Haaren.

Hanau zu einem idyllischen Städtchen zu verklären, in dem alle Bevölkerungsgruppen und Asylbewerber friedlich miteinander leben, ist somit schlichtweg nicht zutreffend.

»Verwerfungen« durch Flüchtlingswelle werden durch globale Strippenzieher einkalkuliert

Den Eliten war und ist die Gewaltwelle durch die Zusammensetzung des Flüchtlingsstroms bewusst. Dieser besteht bekanntlich aus mehrheitlich alleinreisenden Männern im wehrfähigen Alter, die zudem eine islamische Sozialisation in ihren Herkunftsländern durchlaufen haben. Am 20. Februar 2018 äußerte sich der Harvard-Politologe Yascha Mounk in den Tagessthemen dazu wie folgt:

» … dass wir hier ein historisch einzigartiges Experiment wagen, und zwar eine monoethnische, monokulturelle Demokratie in eine multiethnische zu verwandeln.  Das kann klappen, das wird, glaube ich, auch klappen, dabei kommt es aber natürlich auch zu vielen Verwerfungen.«

Auch im Spiegel äußerte sich Mounk ähnlich, hier sogar mit einer weiteren Forderung: »In Westeuropa läuft ein Experiment, das in der Geschichte der Migration einzigartig ist: Länder, die sich als monoethnische, monokulturelle und monoreligiöse Nationen definiert haben, müssen ihre Identität wandeln.« Im Prinzip hat Mounk hier den Begriff des Bevölkerungsaustausches in einer pseudowissenschaftlich-globalistischen Sprache wiedergegeben und ungeheuerliche Forderungen aufgestellt.

Doch sobald Bürger dieses Landes über den Begriff des Bevölkerungsaustausches debattieren möchten, werden diese sofort zu »Nazis« und »Verschwörungstheoretikern« stigmatisiert, und laufen Gefahr, in einem Verfassungsschutzbericht an den Pranger gestellt und so gesellschaftlich vernichtet zu werden. Betrachtet man die Morde von Hanau hinsichtlich der Äußerungen von Mounk sowie unter Einbezug der Tatsache, dass zahlreiche Gewalttaten durch muslimische Flüchtlinge gegen einheimische Hanauer verübt wurden, ergibt sich ein differenzierteres Gesamtbild.

Warnungen vor diesen Zuständen bereits im Jahr 2015

Die Kausalitäten der Spaltung unserer Gesellschaft sowie der Entstehung von Gewalt und Terror sind offensichtlich, jedoch weigern sich Politik und Medien, diese zu benennen, da ihre Agenda diese Destabilisierungen maßgeblich verursacht hat. Über die Gewalt- und Verbrechenswelle, die seit den Grenzöffnungen 2015 über Deutschland hinweggebrochen ist, weigern sich die Mainstreammedien, ausführlich zu berichten.

Darüber hinaus werden die Gewalttaten in keinen Zusammenhang zur Masseneinwanderung gestellt: Der Kölner Sex-Mob an Silvester, Mädchenmorde wie in Freiburg und Kandel, Gruppenvergewaltigungen, der Axtmord von Limburg, der Schwertmord von Stuttgart, willkürlich erstochene Menschen, Passanten, die vor einfahrende Züge gestoßen werden, die islamistischen Terroranschläge auf den Berliner Weihnachtsmarkt, der Hamburger Messeranschlag eines IS-Terroristen, der Ansbacher Sprengstoffanschlag durch einen muslimischen Selbstmordattentäter, der Angriff mit Stichwaffen im Würzburger Regionalzug und die Messerattacke in Hannover auf einen Polizeibeamten durch eine IS-Anhängerin, seien hier nur stichwortartig aufgeführt.

Viele der Täter sind mit dem Flüchtlingsstrom unkontrolliert über Deutschlands offene Grenzen eingewandert. Dieser Fakt wird auf Nachfrage von Behördenseiten bestätigt, nur weigert sich der Mainstream, darüber zu berichten. Sei es über die eine Million Straftaten durch Flüchtlinge aus meist muslimischen Herkunftsstaaten, die das BKA in den Lagebildern »Kriminalität im Kontext der Zuwanderung« seit 2015 ausweist, oder auch die 2645 islamistischen Terrorverfahren des Generalbundesanwaltes im gleichen Zeitraum, all diese epochalen Fehlentwicklungen werden von Politik und Medien negiert.

Kritiker werden diffamiert

Menschen, die die Politik der offenen Grenzen und eine unkontrollierte Einwanderung kritisieren oder auch nur öffentlich darüber debattieren möchten, werden pauschal als »Nazis« und »Rassisten« diffamiert. Selbst Wahlen, wie die demokratische Wahl des FDP-Ministerpräsidenten in Thüringen, müssen auf Zuruf der Kanzlerin rückgängig gemacht werden. Gleichzeitig werden hunderttausende Facebook- und YouTube-Konten gesperrt oder sogar ganz gelöscht, wodurch versucht wird, die Meinungsfreiheit immer weiter einzuschränken.

So wird dem unzufriedenen Teil der Bevölkerung keinerlei Raum mehr zugestanden, den eigenen Unmut zu äußern. Dieses totalitäre Gebaren verursacht Wut und Hass, der sich in immer kürzeren Abständen gewaltsam entlädt. Vor genau diesen Entwicklungen haben Sicherheitsexperten, wie der verstorbene Udo Ulfkotte und der Autor dieses Artikels, bereits im Jahr 2016 in ihrem Spiegel-Bestseller Grenzenlos kriminell gewarnt.

Auch hohe Sicherheitsbeamte des BKA, BND, der Bundespolizei und des Verfassungsschutzes haben intern davor gewarnt. Im Buch Grenzenlos kriminell zitiert der Autor aus einem Geheimpapier der Behörden, dort heißt es:

»Der Zuzug von Menschen aus anderen Weltteilen wird zur Instabilität unseres Landes führen«. Die Integration Hunderttausender Einwanderer sei unmöglich, stattdessen »importieren wir islamischen Extremismus, arabischen Antisemitismus, nationale und ethnische Konflikte anderer Völker sowie ein anderes Rechts- und Gesellschaftsverständnis«. Auch auf die Polarisierung der Gesellschaft sowie die Unterdrückung der Mehrheitsmeinung der Bevölkerung, die diese millionenfache Einwanderung klar ablehnt, geht das Papier ein: »Wir produzieren durch diese Zuwanderung Extremisten, die bürgerliche Mitte radikalisiert sich, weil sie diese Zuwanderung mehrheitlich nicht will und ihr dies von der politischen Elite aufgezwungen wird.«

Die Schlussfolgerung des Spitzenbeamten ist nachvollziehbar. Jeder hat sie in der einen oder anderen Form auch schon bei sich selbst festgestellt: »Wir werden eine Abkehr vieler Menschen von diesem Verfassungsstaat erleben.« Um die Zukunft dieses Landes ist es nicht gut bestellt, und es droht schlimmer zu werden, als bisher befürchtet. Es folgen realistische Einschätzungen über bevorstehende Unruhen, die erschrecken und wehmütig werden lassen:

»Die deutschen Sicherheitsbehörden sind und werden nicht in der Lage sein, diese importierten Sicherheitsprobleme und die hierdurch entstehenden Reaktionen aufseiten der deutschen Bevölkerung zu lösen.«

Diese Feststellung eines Spitzenbeamten der Sicherheitsbehörden beinhaltet nichts Geringeres als die Prophezeiung eines nahenden Bürgerkrieges…

EU-Studie: Deutschland kann fast 200 Mio. Migranten aufnehmen

EU-Studie: Ausgehend von der Bevölkerungsdichte pro Quadratkilometer hat Brüssel errechnet, wie viele Migranten einzelne Länder aufnehmen können. Demnach passen in Deutschland noch 192 Millionen Menschen zusätzlich rein, so dass die Gesamtbevölkerung auf 274 Millionen anwachsen könnte.

Ein EU-Beratungs-Papier kommt bereits im Jahr 2009 zu dem Schluss, dass die einzelnen Staaten bedeutend mehr Migranten aufnehmen können als bisher.

In der Studie wurde ausgerechnet, wie viele Migranten die einzelnen EU-Länder zusätzlich vertragen. Die Studie trägt salopp übersetzt den Titel „Studie über die Machbarkeit der Umsiedlung von international Schutzsuchenden“.

„STUDY ON THE FEASIBILITY OF ESTABLISHING A MECHANISM FOR THE RELOCATION OF BENEFICIARIES OF INTERNATIONAL PROTECTION“

https://ec.europa.eu/home-affairs/sites/homeaffairs/files/e-library/docs/pdf/final_report_relocation_of_refugees_en.pdf

In dem Report geht es im Wesentlichen um Migranten.

Bezogen auf die Einwohnerzahl pro Quadratmeter kommt der Report zu einem überraschenden Schluss: Deutschland könnte demnach noch 192 Millionen Menschen aufnehmen. Österreich über 60 Million Schweden sogar über 400 Millionen.

Da Schweden flächenmäßig sehr groß ist, aber derzeit über nur gut 9 Millionen Einwohner verfügt, sieht die EU hier das größte Potenzial.

Auch in Spanien sieht Brüssel Potenzial: in dem Land wohnen bisher rund 44 Millionen Einwohner. Da es flächenmäßig ebenfalls sehr groß ist könnten hier bis zu 460 Millionen Menschen leben.

Falls dieses Papier je umgesetzt wird, so wird von dem heutigen Europa nichts mehr übrig bleiben. Die Journalistin Eva Herman stellt in diesem Zusammenhang die Frage: Brauchte man den Globalen Pakt für Migration der Vereinten Nationen erst als Eisbrecher, welcher im Dezember 2018 im marokkanischen Marrakesch unterschrieben werden soll, um die Ziele dieses EU-Papiers durchzusetzen?

Der Report kommt insgesamt zu dem Schluss, dass in der EU, wo derzeit rund 500 Millionen Menschen leben, durchaus Raum für 3,8 Milliarden Einwohner bietet.

Wie diese Zahlen zustandegekommen ist völlig unklar. Ebenso wenig ob sie tatsächlich realistisch sind. Tatsache aber ist, dass es diesen Report gibt. Auf Seite 1-16 Werden die Szenarien konkret dargestellt.

Euer Admin

MERKEL lügt: Erwiesen!

Angela Merkel hat angeblich in der EU die Streitfragen in den Griff bekommen. Einige Länder sollen zugestimmt haben, den Asylkompromiß zu tragen und Flüchtende aufzunehmen, sofern diese an den deutschen Grenzen um Einlaß bitten, nachdem sie woanders registriert worden waren. …..

Nun stellt sich heraus: Offenbar lügt Angela Merkel.

Eine Kanzlerin auf dem Weg zum letzten Gefecht?

Polen sagt: Stimmt nicht!

Dabei sagt Polen, die Angaben von Angela Merkel würden nicht stimmen. Die Polen hätten mit der Kanzlerin nichts derartiges vereinbart. Ungarn hatte ebenfalls dementiert. Tschechien auch.

Lügen hier mehrere Nationen – oder unsere Kanzlerin?

Sie hatte angeblich mit 14 Nationen innerhalb der EU ein solches Rückführungsabkommen abgeschlossen. Die Polen haben dies allerdings mit nicht zu interpretierenden Worten kommentiert. Es gebe keine neuen Vereinbarungen, die Aufnahme von Asylsuchenden von EU-Ländern betreffend. Das ist also keine Interpretation, sondern schlicht die Behauptung, es gebe überhaupt kein Vereinbarung.

Ähnlich die Tschechen: Deutschland sei nicht an deren Regierung herangetreten. Der Ministerpräsident betonte gar, daß er „im Augenblick“ ein derartiges Abkommen nicht unterzeichnen würde.

Ungarn ließ auch keinen Zweifel an der Falschaussage Merkels aufkommen: „So eine Vereinbarung ist nicht erreicht worden“, sage der Regierungssprecher laut der Zeitung „Zeit“.

Bitter, nachdem Merkel den Koalitionspartnern „mitgeteilt“ hatte, von insgesamt 14 Ländern eine solche Zustimmung wegen der schnelleren Rückführung bekommen zu haben bzw. diese Vereinbarung schließen zu können.

Jetzt bleibt die Frage, ob diese Zusagen aus den anderen Ländern stimmen: Aus Spanien, aus Griechenland, aus Belgien, aus Dänemark, Estland, Finnland, aus Litauen, Luxemburg der Niederlande, Portugal, aus Schweden oder aus Frankreich. Hier ist bislang kein Dementi zu vernehmen.

Dennoch läßt der Vorgang Fragen offen: Darf eine Kanzlerin so offensichtlich lügen?

Für wie dumm hält Frau Merkel ihr Volk?

Einen Pudding kann man nicht an die Wand nageln; das weiß der Volksmund.
Merkel-Mund indes ruft um Hilfe und geht unter im Bermudadreieck ihres schlaff gewordenen Schwimmgürtel-Vokabulars. Zwar weiß Angela Merkel, dass sie „das Kanzlersein erfassen“ konnte, doch unsereins kann durchaus nicht erfassen, was sie mit „Erwartungsmanagement“ meint.

Sollen Erwartungen erfüllt – oder etwa „gemanagt“, also manipuliert werden?

Nicht jeder Politiker kann über das sprachliche Vermögen eines Carlo Schmid verfügen – lang, lang ist’s her, und längst vergessen ist er.

Aber ist es denn zu viel verlangt, wenn man erwartet, die Kanzlerin möge sich so ausdrücken, dass man sie erstens versteht und man sich zweitens nicht schämen muss?

„Ich bin platt“, sagte sie kürzlich angesichts des wahrhaftigen Traumergebnisses von 97,94 Prozent bei ihrer Wiederwahl zur Parteichefin. Wie platt und wie kaltschnäuzig, ohne jegliche innere Regung.

Die „Jenachdemerin“, wie die „Zeit“ sie nennt, oder die „Zauder-Künstlerin“, wie in der „Faz“ formuliert, hat evident große Schwierigkeiten mit der deutschen Sprache. „Nachhaltigkeit“ und „zielführend“ sind ihre Lieblingsvokabeln; doch nachhaltig ist inzwischen jede Strumpfhose, und zielführend sind (angeblich) Hybridautos.

Auch „alternativlos“ mag sie gern….

Doch was ist das?

Gibt es nicht zu allem im Leben eine Alternative?

Zur Ehe, zum kirchlichen Eid, zum Fasten, zu Amazon und ja, pardon, auch zu dieser Bundesregierung?

Frau Merkel arbeitet mit einer Begrifflichkeit, die bar aller konkreten Begriffe ist. „Wir werden als Bundesrepublik keine Waffen [nach Syrien] liefern.“ Als was denn dann? Ein apartes „als“…

Wir werden es „als Exportnation“ also doch tun?

Wir werden es „als“ einer der größten Waffenhersteller der Welt also doch tun? Frau Merkel scheint regelrecht vernarrt in ihr glitschiges „als“: „Wir als Deutsche haben viele Informationen bekommen“, weiß sie zur NSA-Katastrophe beizutragen. Und bügelt vorhandene Tatsachen mit einem „undenkbar“ weg, dem sie im Jargon der Sprüche-Jugend hinzufügt: „Abhören von Freunden, das geht gar nicht.“

Aber es ging doch?

Diese erfolgreiche Politikerin hat sich eine ganz eigene Grammatik des Unkonkreten zusammengebaut. Prompt rutscht sie aus, will sie dann doch einmal konkret werden: „Sehr schweren Herzens habe ich den Rücktritt [von Annette Schavan] angenommen.“ Nun kann man füglich keinen Rücktritt annehmen, sondern nur ein Rücktrittsgesuch. Das Banalitätsgeschaukel ihrer Leerformen ist reif für die „heute-show“.

So wollte sie zwar „ergebnisoffene Verhandlungen“ mit der Türkei; doch nein: Den Beitritt der Türkei zur EU wolle sie nicht. Kein Wunder, dass der verstorbene Sozialdemokrat Peter Struck sie recht vertrackt lobte: Sie sei ein guter Pilot, doch wüßten die Passagiere nicht, wo sie schließlich landeten.

Rhetorik aus dem Lego-Baukasten

Der großartige Lyriker Kurt Drawert hat einmal eine sehr prägnante Definition gefunden: „Sprechen heißt, Kontakte herzustellen, Beziehungen einzugehen und damit verbunden auch, eine Anschauung von Welt zu vertreten, wie diskret vorgetragen, wie vermittelt und unauffällig immer.“

Bedenkt man diesen Satz ernsthaft und wendet man ihn auf die Kanzlerin an, dann fällt auf: Diese Politikerin „spricht“ überhaupt nicht. Sie will weder Kontakt noch gar Beziehungen. Weder mit ihren Interviewpartnern, geschweige denn mit unsereins, dem Stimmvieh.

Ihre Rhetorik ist die der Verkündigung, und die Details der dazu verwendeten Behauptungen sind Fertigware, vorgefertigte Teile aus dem Lego-Baukasten. Plattenbauten. Das ist keine Sprache, das sind Ansprachen, Ansagen.

Zur Frage nach der brutalen Behandlung oft friedfertiger Dissidenten durch die chinesischen Behörden kommt im Trotzköpfchenton à la „Lassen Sie mich damit in Ruhe“ ein ungeduldiges „Wir sprechen bei jedem Besuch über den Umgang mit Dissidenten, sind aber dort unterschiedlicher Meinung“.

Nun erwartet ja niemand, dass Frau Merkel wie eine Mischung aus Mutter Teresa und Freiheitsstatue sich auf dem Platz des Himmlischen Friedens aufpflanzt und dort das „Massaker“-Gedicht von Liao Yiwu ins Megafon deklamiert. Doch die hier zitierten Sätze hat sie schließlich nicht mit Diplomatenkreide im Mund in Peking geäußert – sondern zu uns, einer deutschen Leserschaft.

Ihr stilistischer Gestus ist eindeutig doppeldeutig, hat etwas von Abspeisen und Besserwisserei.

Aber weil sie tatsächlich manches besser weiß und ganz gewiss besser macht als etwa der nun doch küssende Pleitier Hollande oder die sich fast beneidenswert hurtig in Lügengewebe einkleidenden griechischen Politiker – deswegen ist die Frau beliebt. Wobei ich gleich ein mea culpa einfügen möchte:

Auch ich finde Angela Merkel nicht unsympathisch, ich mag ihre unprätentiöse Art, ihr Interesse für Kunst und Künstler, das sie nie an die große Wahlkampfglocke hängt.

Nur ist „Beliebtheit“ für die Popularitätskurve von Politikern zwar wichtig, aber im Grunde keine politische Kategorie! Wenn die Deutschen ihre Politiker „lieben“, ist allemal Vorsicht geboten.

Wie kann man ein Volk „fahren“?

Gut möglich, daß linkische Sprache – aber auch linkische Sprachlosigkeit! – für das Bewundertwerden „hilfreich“ ist.

Aber es geht auch anders.

Sir Winston Churchill, bedeutender Staatsmann in weitaus schwierigeren Zeiten als den unsrigen, erhielt 1953 laut Begründung der Schwedischen Akademie „für seine Meisterschaft in der historischen und biografischen Darstellung sowie für die glänzende Redekunst“ immerhin den Nobelpreis für Literatur.

Allerdings hatten die Briten ihn im Sommer 1945 als Premierminister schon wieder abgewählt.

Die linkisch-hilflosen Dicta von Angela Merkel sind allgegenwärtig: „Damit es in Deutschland besser geht, werden die Weichen aufwärts gestellt“; „Mir ist der Atem gestockt, und zwar in zwei Richtungen“;

„Wir lassen nicht zu, daß Deutschland an die Wand gefahren wird“.

Wobei auffällig ist, dass die Naturwissenschaftlerin offensichtlich Schwierigkeiten mit der Materie hat: Wie macht man das: die Weichen aufwärts stellen?

Mal wird Deutschland gegen – nicht an – die Wand gefahren; wobei unklar bleibt, wie ein Land, eine Nation, ein Volk „gefahren werden“ kann, und an welche Wand?

Manchmal kann derlei auch amüsant sein. Bei der Eröffnung des Paul-Wunderlich- Hauses in Eberswalde am 1. Juli 2007 ging sie mit dem Künstler durch die Räume und sagte schließlich – wohl nicht enthusiasmiert von seiner leicht anzüglichen, manieristischen Kunst: „Mir gefallen vor allem die kleinen Formate.“

Des stets Florett tüchtigen Malers ironische Replik „Das verstehe ich sehr gut“ verstand sie offenkundig nicht.

Was sie zur Finanzkrise sagt, das klingt nach vorgefertigten Stereotypen, die in den Synapsen des Kanzlerinnenhirns sitzen und auf Knopfdruck oder Stichwort abgenudelt werden – aufgezogen wie die Puppe Olympia in „Hoffmanns Erzählungen“, egal ob’s passt. Ihre Sprachwippe ist von fast bewundernswerter Kindlichkeit, und der Zeitschrift „Brigitte“ vertraute die Kanzlerin an, dass sie im Familien- und Freundeskreis froh sei, wenn nicht über Politik geredet werde, aber auch nicht wolle, dass nicht über Politik geredet werde, nur weil sie da sei.

Deutlichkeit ist Merkels Sache nicht. Viele ihrer Sätze gleichen ausgepulten Erbsenschalen, und die fallen raschelnd, weil fruchtlos und leer, auf den Boden: „Seht her, ich tue mich schwer, weil ich es mir nicht leicht mache.“ Noch in ihrer Regierungserklärung vom 21. Februar 2013 wimmelt es von schiefen Bildern: „Ziele, die uns geleitet haben“; banalen Hohlformen: „inflationsbereinigt gibt es keinen Aufwuchs“; und leerem Sprachstroh: „Die Obergrenze des Haushalts jetzt ist auch eine Frage der Gerechtigkeit“.

Politisches Vorabendprogramm.

Verhungertes Kaninchen aus dem Zylinder

Gut zwei Monate zuvor, soeben war der Friedensnobelpreis an die Europäische Union verliehen worden, konnte man zusehen, wie die deutsche Kanzlerin ein halb verhungertes Kaninchen aus dem Zylinder hervorzerrte.

Schon die Eingangsformulierung von „unserer politischen Generation“ lässt ja den Zirkusbesucher fragen: Wer mag das sein? Welche Generation ist das? Wer wäre dann die „unpolitische Generation“? Und welche Altersklassen umfasst die „verpflichtete“ Generation? Das Kaninchen zappelt bedenklich. Frau Dr. Merkel im Deutschen Bundestag am 13. Dezember 2012: „In diesem Sinne verpflichtet der Nobelpreis unsere politische Generation dazu, gemeinsam dafür zu sorgen, dass Europa sein großes Friedens- und Wohlstandsversprechen auch in Zukunft halten kann.“

Genau genommen ist das eine Ungeheuerlichkeit. Da wird mit einem gigantischen Phrasen-Radiergummi die soziale Gerechtigkeit schlichtweg weggewischt. 55,9 Prozent Jugendarbeitslosigkeit in Spanien; Griechenland und Portugal wie Travens „Totenschiff“ am Untergang entlangsegelnd. Insgesamt 5,5 Millionen Arbeitslose unter 25 Jahren in der EU. Die Realität wird einfach ausgeblendet, es wird über sie hinwegbegöscht – womöglich in der Hoffnung auf Self-fulfilling prophecies?

Für wie dumm hält die Kanzlerin ihr Volk?

Die arme Sprache unserer ja gewiß und trotz allem erfolgreichen Regierungschefin ist nicht lässig; sie ist fahrlässig.

Dieses Polit-Abrakadabra macht Menschen mißtrauisch gegen das Gesagte – selbst, wenn die Inhalte manchmal stimmen. Siegfried Jacobsohn, der höchst stilempfindliche Herausgeber der legendären „Weltbühne“, war gelegentlich irritiert vom Geschwurbel seines prominenten Mitarbeiters Kurt Tucholsky.

Der antwortete auf dessen Vorhaltungen über allzu Gedrechseltes mit

„Ich wollte nur sagen …“

Darauf kam ein bündiges „Dann sag’s.“

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